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13.11.2013

09:10 Uhr

Afghanistan

Anbaufläche für Opium so groß wie nie zuvor

Afghanistan ist seit Jahren der weltweit größte Opiumproduzent. Bevor der Nato-Kampfeinsatz endet, gibt es ernüchternde Nachrichten: Noch nie wurden am Hindukusch mehr Drogen angebaut als in diesem Jahr.

Afghanische Bauern sammeln Rohopium im Osten von Kabul, Afghanistan: Jüngste Ergebnis ist „ernüchternd“. ap

Afghanische Bauern sammeln Rohopium im Osten von Kabul, Afghanistan: Jüngste Ergebnis ist „ernüchternd“.

KabulVor dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes im kommenden Jahr ist die Anbaufläche von Schlafmohn zur Gewinnung von Rohopium in Afghanistan auf ein Rekordausmaß gewachsen. Verglichen mit dem Vorjahr habe die Fläche in diesem Jahr um 36 Prozent auf 209.000 Hektar zugenommen, teilte das UN-Büro zur Bekämpfung von Drogen und Kriminalität (UNODC) in Kabul mit. Das ist der höchste Wert seit Beginn der UN-Erhebung 1994.

Nach UNODC-Angaben ist Afghanistan damit für etwa 80 Prozent der weltweiten Opiumproduktion verantwortlich. Aus Rohopium wird Heroin gewonnen. Die Opiumproduktion habe verglichen mit 2012 um 49 Prozent auf 5500 Tonnen zugelegt, hieß es im jährlichen UNODC-Bericht zu Afghanistan. Das liege unter dem Rekordwert von 7400 Tonnen im Jahr 2007. Im Hauptanbaugebiet im umkämpften Süden habe in diesem Jahr schlechtes Wetter die Ernte beeinträchtigt.

UNODC-Direktor Yury Fedotov nannte das jüngste Ergebnis „ernüchternd“. Die Internationale Gemeinschaft müsse Afghanistan helfen. Afghanistan selber müsse aber auch mit Blick auf den Abzug der Nato-Kampftruppen Ende 2014 „einige sehr ernste Entscheidungen treffen“, um den Drogenanbau zu bekämpfen. Die Zahl der vernichteten Anbaufläche habe um 24 Prozent auf 7348 Hektar abgenommen.

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

13.11.2013, 09:26 Uhr

Klar, wenn man einen Stoff kriminellen Banden überläßt, kann da nichts anderes rauskommen. Prohibition hat immer und wird immer Mafiöse Zustände bringen.
Aber das zu kapieren, dazu müßte man aus seinem eigenen Schneckenhaus kommen, wie fatal.
Legalisiert alle Drogen und schon ist Schluß mit illegalem Handel, Prostitition, Kriege, Mafia und Mörderbanden die ganze Länder versauen.
Der Mensch wird immer Drogen nehmen, wollen und sich besorgen. Bringt diese Tatsache in legale Kanäle und schon müssen sich Mafiabosse andere Jobs besorgen.

angela-wendehals

13.11.2013, 09:27 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Tabu

13.11.2013, 10:09 Uhr

Ich würde jeden in Haftung nehmen,der zu Opiaten greift.
Teure Therapien schlichtweg verweigern und damit der
gesamten Soziallobby das Wasser abdrehen.
Menschenhändler die Frauen gewaltsam zwingen anschaffen zu gehen,nach Guantanamo einweisen.
Cyberkriminelle auf PC Entzug setzen.
Was ich mit Kinderschändern und Tierquälern machen würde,
schreib ich besser nicht..
Da all solche Täter zu 99% männlich sind,ist es an den Männern,
diese zu zivilisieren und nicht sich unter der Schürze von
Frauen zu verkriechen.
"Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." so steht es im SPD-Grundsatzprogramm.
Gilt besonders für patriachalische Gesellschaftsformen,wo die
Frau unter der Knute von männlich dominierten Phropheten
steht..wie praktisch für diese Psychopathen.
So wahnhaft konnten nur Männer sein.
"Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." Das Leben wäre lebenswerter.
Keine Macht den Drogen..keine Macht gegenüber Frauen,Kindern
und Tieren..

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