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25.01.2010

21:12 Uhr

Afghanistan

Keine Aufstockung französischer Truppen

Eine eventuelle Verstärkung internationaler Militärverbände in Afghanistan muss ohne Beteiligung Frankreichs auskommen. Präsident Nicolas Sarkozy erteilte im Vorfeld der Afghanistan-Konferenz entsprechenden Plänen eine Absage. Dafür soll mehr auf die Ausbildung von Sicherheitskräften gesorgt werden.

HB PARIS. Frankreich will seine Truppen in Afghanistan nicht aufstocken. Präsident Nicolas Sarkozy erklärte sich am Montag jedoch bereit, die Ausbildung von Soldaten und Polizisten zu verstärken. "Wenn es den Bedarf nach weiteren Leuten gibt, die ausbilden, die die Polizei unterstützen, die der Bevölkerung und Afghanistan helfen - warum nicht? Aber Soldaten? Nein", sagte Sarkozy dem Fernsehsender TF1.

Am Donnerstag soll auf der internationalen Afghanistan-Konferenz in London über das weitere Vorgehen beraten werden. Die USA wollen mit einer massiven Erhöhung der Truppen eine Wende im Kampf gegen die radikalislamischen Taliban herbeiführen und haben die Alliierten aufgerufen, ihren Anteil zu leisten. Am Montagabend sollten in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Guido Westerwelle und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg das Konzept zum deutschen Beitrag erarbeiten. Auch Deutschland ist mit der Bitte um weitere Soldaten konfrontiert.

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