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10.05.2017

17:22 Uhr

Afghanistan

Nato erwägt Ausweitung der Präsenz

Die Nato zieht den Einsatz von Tausenden weiteren Soldaten in Afghanistan in Erwägung. Ein Kampfeinsatz sei jedoch ausgeschlossen. Die weiteren Kräfte sollen bei der Beratung, Ausbildung und Unterstützung helfen.

Während eines Treffens mit der britischen Premierministerin erwähnt der Nato-Generalsekretär die mögliche Ausweitung der Afghanistan-Präsenz. AP

Jens Stoltenberg und Theresa May

Während eines Treffens mit der britischen Premierministerin erwähnt der Nato-Generalsekretär die mögliche Ausweitung der Afghanistan-Präsenz.

LondonDie Nato erwägt eine Aufstockung ihrer Präsenz in Afghanistan. Zurzeit werde geprüft, ob Tausende weitere Soldaten in das Land entsandt würden, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch nach einem Treffen mit der britischen Premierministerin Theresa May in London. Eine Entscheidung darüber werde in den kommenden Wochen fallen. Eine Rückkehr zu einem Kampfeinsatz der Nato schloss Stoltenberg aber aus. Auch ein Sprecher der Auswärtigen Amtes in Berlin betonte, der bisherige Ansatz bleibe unverändert, dass es um Beratung, Ausbildung und Unterstützung gehe. Es gebe Vorschläge, „hier und da bestehende Lücken beim Einsatz von Ressourcen und Mitteln aufzufüllen“.

Die Nato ist mit über 13.000 Soldaten in Afghanistan vertreten, um deren Streitkräfte in die Lage zu versetzen, die Verantwortung für die Sicherheit und Verteidigung des Landes selbst zu übernehmen. Darunter sind auch knapp 1000 Bundeswehrsoldaten. Der Nato-Kampfeinsatz endete 2014. Auf dem Höhepunkt der Kämpfe waren weit mehr als 100.000 ausländische Soldaten im Land. Die Sicherheitslage ist wegen Anschlägen und dem Wiedererstarken der radikalislamischen Taliban heikel.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Marc Hofmann

10.05.2017, 17:31 Uhr

Das fehlt noch, alles möglich unter der Grün Sozialistischen Merkel Regierung.
Oder Annette?

Herr Marc Hofmann

10.05.2017, 17:42 Uhr

Die Afgahnistan-Ausweitung halte ich für einen Fehler. Wichtiger wäre zur Zeit Ost-Europa. Die ständigen Angriffe aus Russland auf unsere Wahlen sollten nicht folgenlos bleiben. Vielleicht kann man irgendwie die Region Königsberg destabilisieren. Ich könnte mir vorstellen, die Leute da haben den ganzen russischen Schlendrian satt - und fänden es ganz gut, wenn etwas westliches Niveau in den Muff kommen würde.

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