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28.12.2014

22:48 Uhr

Afghanistan

Obama würdigt 2200 gefallene US-Soldaten

Der Großteil der Nato-Kampftruppen wird aus Afghanistan abziehen. US-Präsident Barack Obama ehrte die gefallenen Soldaten seines Landes, warnte jedoch zugleich: „Afghanistan bleibt ein gefährlicher Ort.“

Präsident Barack Obama: „Verantwortbarer Abschluss.“ ap

Präsident Barack Obama: „Verantwortbarer Abschluss.“

WashingtonVor dem Abzug der Nato-Kampftruppen aus Afghanistan zum Jahreswechsel hat US-Präsident Barack Obama die mehr als 2200 dort getöteten amerikanischen Soldaten geehrt. Nach 13 Jahren komme nun der längste Krieg der amerikanischen Geschichte zu einem „verantwortbaren Abschluss“, erklärte das Staatsoberhaupt am Sonntag. Mit Blick auf die islamistischen Taliban sagte er, die Sicherheit müssten künftig einheimische Polizisten und Soldaten garantieren. „Afghanistan bleibt ein gefährlicher Ort“, warnte er.

Obama war 2009 mit dem Versprechen angetreten, die Kriege im Irak und Afghanistan zu beenden. Die US-Truppenstärke in beiden Ländern wurde inzwischen von 180.000 auf 15.000 reduziert.

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Zum Jahreswechsel endet der Kampfeinsatz in Afghanistan – doch nicht für Oberst Greggersen. Er bleibt als Berater. Nicht, um die Soldaten im Kampf gegen die Taliban anzuleiten. Doch Nachhilfe haben sie trotzdem nötig.

Die Nato war in den vergangenen 13 Jahren zeitweise mit 140 000 Soldaten in Afghanistan, unter ihnen mehr als 5000 Deutsche. An die Kampfmission Isaf schließt sich nun der Ausbildungseinsatz „Resolute Support“ (Entschlossene Unterstützung) an. Für die neue Mission zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte sollen 12 000 Soldaten im Land bleiben, unter ihnen 850 Deutsche.

Von

dpa

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