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26.05.2012

10:53 Uhr

Afgoye

Somalische Truppen erobern Stadt bei Mogadischu

Nach dreitägigen Kämpfen haben Truppen der Afrikanischen Union und Somalias eine Stadt nahe der Hauptstadt Mogadischu von islamischen Rebellen erobert. Zeitgleich wurden Präsidentenwahlen für den 20. August angekündigt.

Truppen der AU nach der Einnahme der Stadt Afgoye. AFP

Truppen der AU nach der Einnahme der Stadt Afgoye.

MogadischuDie Truppen seien am Freitag nach Afgoye einmarschiert, sagte Oberstleutnant Paddy Ankunda, Sprecher der Afrikanischen Union. In und um Afgoye leben mehr als 300.000 Somalier, die vor Kämpfen aus ihren Heimatorten geflüchtet sind. Einwohner berichteten, die Kämpfe hätten aufgehört, Soldaten hätten im Hauptquartier von Polizei und Bezirksverwaltung Stellung bezogen.

Afgoye war nach Uno-Angaben ein wichtiger Stützpunkt der radikalislamischen Al-Shabab-Miliz. Die Einnahme der Stadt war der größte Sieg über die Al Shabab seit vergangenem August, als regierungstreue Truppen die Kontrolle über Mogadischu zurückerlangten.

Der oberste Uno-Vertreter für Somalia kündigte unterdessen bei einer Pressekonferenz im benachbarten Kenia eine Präsidentenwahl für den 20. August an. Wegen der anhaltenden unsicheren Lage in Somalia solle nicht die Bevölkerung, sondern die Abgeordneten eines neuen, 225-köpfigen Parlaments über den Präsidenten abstimmen, sagte Augustine Mahiga. Das Uno-Mandat der somalischen Übergangsregierung läuft am 20. August ab.

Von

dapd

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