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29.06.2013

11:38 Uhr

Afrika-Reise

Obama trifft Mandelas Familie

Sie treffen sich doch nicht: Barack Obama wird Nelson Mandela wohl nicht am Krankenbett besuchen. Der US-Präsident trifft im Laufe des Tages aber die Familie des schwer kranken südafrikanischen Nationalhelden.

Ein Portrait von Barack Obama vor der Klinik, in der Nelson Mandela behandelt wird. Aus Respekt vor den Wünschen der Familie wird der Obama den 94-jährigen Mandela nicht besuchen. AFP

Ein Portrait von Barack Obama vor der Klinik, in der Nelson Mandela behandelt wird. Aus Respekt vor den Wünschen der Familie wird der Obama den 94-jährigen Mandela nicht besuchen.

PretoriaUS-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle wollen im Laufe des Tages mit der Familie des schwer kranken südafrikanischen Vorkämpfers der Anti-Apartheid-Bewegung, Nelson Mandela, zusammenkommen. Auf einen Besuch am Krankenbett des Ex-Präsidenten würden die Obamas dagegen aus Achtung vor den Wünschen der Familie Mandelas verzichten, teilte das US-Präsidialamt am Samstag mit. Obamas Treffen mit Mandelas Angehörigen werde im privaten Rahmen stattfinden.

Obama besucht Südafrika als Teil einer auf acht Tage angelegten Afrika-Reise, die ihn in insgesamt drei Länder bringt. Lange war spekuliert worden, ob der erste afroamerikanische US-Präsident den Besuch nutzen würde, um mit Mandela zusammenkommen. Obama hatte den ehemaligen südafrikanischen Präsidenten und Freiheitskämpfer Mandela bereits bei einer vorigen Station seiner Afrikareise als seinen persönlichen Helden bezeichnet. Durch seinen Kampf gegen die Apartheit (Rassentrennung) habe Mandela ihn, Obama, als Jugendlichen inspiriert. Der 94-Jährige liegt seit drei Wochen wegen einer Lungenerkrankung in einer Klinik in Pretoria. Sein Zustand wird als kritisch beschrieben.

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Barack Obama in Afrika: Nelson Mandela nennt er seinen Helden. Dann besucht er eine Sklaveninsel. Und er schwärmt von Demokratie und Boom auf dem schwarzen Kontinent. Kritische Töne gibt es vom US-Präsidenten wenig.

Obama spricht zuvor am Samstag mit Präsident Jacob Zuma und wird unter anderem an der Universität in Kapstadt sprechen und Robben Island besuchen, wo Nelson Mandela jahrelang inhaftiert war.

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