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22.03.2017

11:02 Uhr

Afrika und Jemen

20 Millionen Menschen vor dem Hungertod

Laut dem Roten Kreuz verschlimmert sich die Hungersnot in Afrika und im Jemen massiv. 20 Millionen Menschen stehen vor dem Hungertod – der Hauptgrund sind anhaltende Kriege. Die Weltgemeinschaft müsse jetzt handeln.

Der Einsatzleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Dominik Stillhar, glaubt, dass das Schlimmste abgewendet werden kann, wenn die Weltgemeinschaft rasch reagiert. dpa

Hungersnot

Der Einsatzleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Dominik Stillhar, glaubt, dass das Schlimmste abgewendet werden kann, wenn die Weltgemeinschaft rasch reagiert.

GenfDie Hungerkrise in Afrika und im Jemen verschlimmert sich. „Wir haben es mit einer massiven Krise zu tun“, warnte der Einsatzleiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Dominik Stillhart, am Mittwoch in Genf. Nach dem Spendenaufruf des IKRK für Südsudan, Somalia, Nigeria und Jemen in Höhe von 400 Millionen Dollar sei bislang nur ein Viertel eingegangen. Die Hilfe müsse schnell und deutlich ausgeweitet werden.

„20 Millionen Menschen sind in Gefahr zu verhungern. Das sprengt klar den Rahmen dessen, was wir normalerweise sehen“, sagte Stillhart.

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Aus dem Südsudan waren Hunderttausende vor der Gewalt des bewaffneten Konflikts geflüchtet, in Somalia und Nigeria kamen zu örtlichen Kämpfen noch schlimme Dürren hinzu. Auch im Jemen haben die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen seit zwei Jahren Millionen Menschen ins Elend gestürzt.

„Die Hungersnöte sind in erster Linie eine Folge der langen Konflikte“, sagte Stillhart. Neben der akut nötigen Lebensmittelhilfe müssten die Anstrengungen verstärkt werden, die Konflikte zu lösen. Er zeigte sich aber optimistisch, dass das Schlimmste abgewendet werden kann, wenn die Weltgemeinschaft rasch reagiert.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Ragin Allraun

22.03.2017, 12:49 Uhr

So ein Blöödsinn.

Die Weltgemeinschaft, - und damit sind nur die Industriestaaten gemeint, - muss gar nichts.

Bitte doch lieber 20 Millionen verhungern lassen, als sie durch Entwicklungsprogramme aufzupäppeln, damit sie in die Boote einsteigen können, um ins gelobte Land Europa zu paddeln.

Entwicklungshilfe generell sollte rigoros unterbunden werden, damit die hemmungslose Vermehrung in Afrika ein Ende hat.

Diese Mitleids-Ideologie ist an Idiotie nicht zu toppen, wohlwissend das jetzt und in Zukunft alle Schwarzen in unseren Sozialsystemen aufschlagen und der steuerzahlende und arbeitende Europäer als Arbeitsmuli für selbige verkommt unter massiven Empfangsverlusten aus denselben Töpfen.

Der Weg in die Hölle ist durch Humanität gepflastert. Hollywood ist ein Ponyhof mit dem was auf Westeuropa zukommt.

Herr Old Harold

22.03.2017, 14:04 Uhr

@ Ragin Allraun

Ihre Eltern würde ich gerne einmal kennenlernen. Die fragen, was sie unter Erziehungsberechtigung verstehen. Und ob es 9 Monate vor Ihrer Geburt denn keine Verhütungsmittel gab?

Herr Gerald Gantz

22.03.2017, 14:13 Uhr

@ old harold

Ihrer Antwort entnehme ich, dass Sie bekennender Christ sind und die personifizierte Christlichkeit darstellen. Verraten Sie uns doch mal, wieviele Hilfsbedürftige aus aller Welt Sie zur Zeit beherbergen und in weiterer Zukunft beherbergen wollen?

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