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29.08.2015

14:57 Uhr

Air Base Spangdahlem

USA schicken vier Kampfflugzeuge nach Deutschland

Die USA schicken vier Kampfflugzeuge vom Typ F-22 nach Deutschland. Die Jets sollen bis Mitte September an Übungen mit Nato-Verbündeten teilnehmen. Die Staaten sehen in der Verlegung eine Abschreckung gegen Russland.

Die knapp 19 Meter lange, mit Tarnkappentechnik ausgestattete „Raptor“ ist nur schwer vom Radar zu erfassen und gilt als modernstes Kampfflugzeug des US-Militärs. Reuters

Kampfflugzeuge vom Typ F-22 „Raptor“

Die knapp 19 Meter lange, mit Tarnkappentechnik ausgestattete „Raptor“ ist nur schwer vom Radar zu erfassen und gilt als modernstes Kampfflugzeug des US-Militärs.

WashingtonVier US-Kampfflugzeuge vom Typ F-22 „Raptor“ sind am Freitag in Spangdahlem gelandet. Das bestätigte die amerikanische Luftwaffe am Freitag in Washington. Die Jets - die modernsten Kampfflugzeugen der USA - sollten bis Mitte September an Übungen mit Nato-Verbündeten teilnehmen. Sie wurden zum ersten Mal nach Europa verlegt.

„Die Entsendung der Maschinen demonstriert unsere Entschlossenheit und unser Engagement für die europäische Sicherheit“, erklärte General Frank Gorenc in einer Mitteilung. Gorenc ist unter anderem Kommandeur der US Air Forces in Europa.

In Spangdahlem in Rheinland-Pfalz befindet sich eine sogenannte Air Base, eine große Einrichtung der US-Luftwaffe.

Die USA sehen in der Verlegung der F-22 eine Abschreckung gegen Russland. Das Pentagon nannte vor einigen Tagen als Hintergrund russische Militärhandlungen in der Ukraine. Die knapp 19 Meter lange, mit Tarnkappentechnik ausgestattete „Raptor“ ist nur schwer vom Radar zu erfassen und gilt als modernstes Kampfflugzeug des US-Militärs.

Der Hersteller Lockheed Martin beziffert den Stückpreis einer „Raptor“ auf mehr als 140 Millionen Dollar. Expertenschätzungen gehen sogar von bis zu 350 Millionen Dollar je F-22 aus, wenn man Wartung und Reparaturen einbezieht. Wegen der aufwendigen Wartung sollen die Flugkosten pro Stunde über 44 000 Dollar betragen.

Von

dpa

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