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31.05.2016

23:41 Uhr

Airbnb und Uber

EU-Kommission gibt der Sharing Economy freien Lauf

Taxifahrer protestieren gegen Uber, die Hotelbranche schimpft auf Airbnb. In Berlin soll das Ferienwohnungs-Portal sogar für steigende Mieten sorgen. Beschränkungen will die EU-Kommission jedoch einen Riegel vorschieben.

Sharing Economy

Freie Bahn für Airbnb und Uber - EU-Komission will Beschränkungen aufheben

Sharing Economy: Freie Bahn für Airbnb und Uber - EU-Komission will Beschränkungen aufheben

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Brüssel/LondonDie EU-Kommission will extreme Geschäftsbeschränkungen für das Online-Ferienwohnungs-Portal Airbnb und den Mitfahrdienst Uber in den Mitgliedstaaten verhindern. Das sehen neue Richtlinien der Brüsseler Behörde zur sogenannten Sharing Economy vor, die Reuters einsehen konnte.

Darin wird gewarnt vor einem übertriebenen Vorgehen gegen Firmen, die via Internet das Teilen von persönlichem Besitz vermitteln. Jegliche Beeinträchtigungen dieser neuen Dienste müssten gerechtfertigt und angemessen sein.

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Die digitalen Geschäftsmodelle stellen Behörden und Gesetzgeber vor Herausforderungen. Die EU will einheitliche Regeln schaffen, Deutschland spricht sich für mehr Transparenz aus. Das könnte Unternehmen wie Google treffen.

"Komplettverbote stellen einen letztes Mittel dar, das nur angewendet werden sollte, wenn die Wahrung öffentlicher Interessen nicht mit weniger restriktiven Vorgaben zu erreichen ist", heißt es in dem Entwurf.

Airbnb bedeutet mit seinem Geschäftsmodell eine mächtige Konkurrenz für die Hotelbranche, Uber für das Taxigewerbe. Der Mitfahrdienst aus Kalifornien hat in zahlreichen Ländern mit juristischen Hürden zu kämpfen und musste sein Angebot daher teilweise einschränken.

Auch Airbnb steht im Fadenkreuz der Kritik. Berlin etwa geht seit Mai verstärkt gegen das Vermieten normaler Wohnungen an Touristen vor, weil nach Ansicht der Stadtverwaltung dadurch die Mieten in die Höhe getrieben werden und Wohnraum verloren geht.

Von

rtr

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