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22.06.2012

02:17 Uhr

Aktivisten

Fast 170 Menschen in Syrien getötet

Bei Kämpfen und schweren Zusammenstößen sind in Syrien allein am Donnerstag nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten fast 170 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer waren laut Beobachtungsstelle Zivilisten.

Fast 170 Menschen sind in Syrien getötet worden. AFP

Fast 170 Menschen sind in Syrien getötet worden.

BeirutWieder kam es zu schweren Kämpfen und Zusammenstößen in Syrien. Fast 170 Menschen wurden dabei getötet. Der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die meisten der Opfer seien Zivilisten gewesen. Es handle sich um den blutigsten Tag seit des theoretischen Inkrafttretens des Waffenstillstands am 12. April und um "einen der blutigsten Tage seit dem Beginn der Revolte" gegen die Regierung.

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Hunderte Zivilisten sollen in Homs eingeschlossen sein.

In der Region Homs wurden der Beobachtungsstelle zufolge mindestens 31 Zivilisten getötet, in Daraa starben 24 Zivilisten und in der Rebellenhochburg Duma nahe der Hauptstadt Damaskus 30 Zivilisten. Seit dem Beginn des Aufstands gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad im März 2011 starben damit bereits mehr als 15.000 Menschen. Die meisten von ihnen waren Zivilisten.

Von

afp

Kommentare (4)

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Rechner

22.06.2012, 02:50 Uhr

Es wäre langsam an der Zeit daß die doch angeblich so über die humanitäre Situation und die Opfer unter der Zivilbevölkerung besorgten USA ihre Proteges in Saudiarabien dazu aufforderte die Waffenlieferungen an die sunnitischen Aufständischen einzustellen.

Anstatt zu versuchen mit der Anheizung der militärischen Situation Vorwände für NATO-Befreiungsbombardierungen wie in Libyen zu schaffen.

Rechner

22.06.2012, 02:56 Uhr

Die Angaben dieser sogenannten "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte" sind mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Daß die Aufständischen bisher besonders rücksichtsvoll mit Alewiten und Christen umgegangen wären kann man nämlich nicht behaupten.

Und die sogenannte "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" ist doch offensichtlich nichts weiter als ein Sprachrohr für AlQaida, die versucht mit beliebig erfundenen Opferzahlen ein militärisches Eingreifen des Auslands zu ihren Gunsten zu erreichen.

Hoerstel

22.06.2012, 09:14 Uhr

Wie auch Lybien, Tunesien und Ägypten ist nun Syrien an der Reihe. Vom CIA einmal in Gang gebrachte Aufstände verfehlen Ihre Wirkung nicht und lassen die Machthaber stürzen. Um den Rückhalt der breiten Masse der Weltbevölkerung zu erlangen, braucht es Fernsehbilder mit toten Zivilisten, unschuldigen Kindern etc. Das erledigen bezahlte Söldner! Warum sollte Assad so dämlich sein und seine Truppen Frauen und Kinder erschiessen lassen? Damit die Welt schneller an seinem Stuhl sägt? Warum sollten die Oppositionellen das tun? Syrien muss als starker Vorposten und Bruder des IRAN's fallen, vorher kann der Iran nicht von Israel angegriffen werden. Mit dem Iran fällt dann auch der letzte Widersacher im nahen Osten vor dem eigentlichen Ziel der USA. Russland und China! Die Russen und Chinesen wissen das und legen deshalb auch ständig im Sicherheitsrat ihr Veto ein. 911 lässt grüßen und die ganze Welt fällt wieder darauf herein. Siehe auch die Aussagen des Albert Pike 1879 über die 3 Weltkriege oder die angelsächsische Mission.

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