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03.05.2011

06:54 Uhr

Al-Kaida-Terror

Obama will an Ground Zero Wunden heilen

Nach dem Tod von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden wird US-Präsident Barack Obama Betroffene des Anschlags vom 11. September 2001 treffen. Obama will die tiefe Wunde heilen, die Bin Laden den USA zugefügt hat.

US-Präsident Barack Obama und sein Team - links Vize-Präsident Joe Biden - waren live dabei, als eine US-Spezialeinheit Osama bin Laden tötete. Quelle: Reuters

US-Präsident Barack Obama und sein Team - links Vize-Präsident Joe Biden - waren live dabei, als eine US-Spezialeinheit Osama bin Laden tötete.

Washington/New YorkUS-Präsident Barack Obama will am Donnerstag Ground Zero in New York besuchen - vier Tage nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden durch ein amerikanisches Sonderkommando in Pakistan. Dort, wo am 11. September 2001 Terroristen zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center steuerten, will sich der Präsident mit Angehörigen der Opfer treffen, berichteten US-Medien am Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf einen Sprecher des Weißen Hauses.  

Bin Laden gilt als Hauptdrahtzieher der Anschläge, bei denen allein in New York etwa 2600 Menschen ums Leben gekommen waren. Bei der Bekanntgabe des Todes Bin Ladens in der Nacht zum Montag hatte Obama die Hoffnung geäußert, dass die Familien der Opfer nun zumindest etwas Frieden finden könnten.

Der UN-Sicherheitsrat begrüßte den Tod des Terroristenführers Osama bin Laden ausdrücklich. Die 15 Mitglieder des höchsten Gremiums der Vereinten Nationen, des Sicherheitsrats, verabschiedeten am Montagabend in Anwesenheit von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine präsidentielle Erklärung, in der die Mitglieder ihre Entschlossenheit bekräftigten, terroristische Organisationen und deren Akteure mit voller Strenge zur Rechenschaft zu ziehen. Eine solche Erklärung zum Tod eines Menschen des Sicherheitrates ist äußert selten

Der Sicherheitsrat forderte die Staatengemeinschaft auf, weiterhin wachsam zu sein und gemeinsam den Kampf gegen den Terrorismus voranzutreiben. Zudem wies das Gremium darauf hin, dass Terrorismus nicht alleine durch Militär und Strafverfolgung bekämpft werden könne, sondern durch die Entwicklung von Zivilgesellschaften und einem wachsenden Verständnis davon, wie und warum sich terroristisches Gedankengut entwickelt.

Ban hatte vor dem Treffen des Sicherheitsrats den Tod von Bin Laden als „Wendepunkt“ im gemeinsamen Kampf gegen den internationalen Terrorismus bezeichnet. Die Verbrechen von Al Kaida hätten Schmerz und Verlust von Tausenden von Menschenleben auf fast allen Kontinenten gebracht. „Ich selbst war an diesem traurigen Tag hier in New York“, sagte Ban mit Blick auf die Terroranschläge auf das World Trade Center 2001.

Kommentare (11)

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02.05.2011, 20:02 Uhr

es muss doch jedem klar sein, dass das nicht das ende war. es gibt genug, die bin laden nach folgen werden und wollen. die rache kommt bestimmt.

Norbert

02.05.2011, 20:07 Uhr

Dieser Scheintod von Bin Laden wird ganz schön ausgeschlachtet.....
Und die meisten Menschen glauben diese Lügen auch noch.
Seien wir gespannt auf den folgenden Terrorakt, welcher dann wieder mal El Kaida in die Schuhe geschoben wird.....
Die Wahrheit stirbt zuerst.....

Rainer_J

02.05.2011, 20:32 Uhr

Also wenigstens ein paar Fotos sollte es dazu geben. Wo ist der Beweis, dass es Bin Laden war und nicht irgendein x-beliebiger Terrorist, der angegriffen und zu den Fischen geschickt wurde?

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