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20.01.2012

10:04 Uhr

Al-Qaida

Anführer soll in Pakistan getötet worden sein

Die USA sollen in Pakistan erneut einen Anführer der Al-Qaida getötet haben. Just in der selben Stadt, in der schon Osama bin Laden starb, sei auch Aslam Awan ums Leben gekommen. Seine genau Rolle ist unklar.

Eine US-Drohne soll Awan getötet haben. Reuters

Eine US-Drohne soll Awan getötet haben.

Washington/IslamabadBei einem US-Drohnenangriff in Pakistan ist nach US-Angaben ein führendes Mitglied der Extremistengruppe Al-Qaida getötet worden. Wie am späten Donnerstagabend aus Regierungskreisen in Washington verlautete, handelt es sich bei dem Getöteten um Aslam Awan, einem Pakistaner aus Abbottabad - der Stadt, in der im vergangenen Jahr Osama bin Laden getötet wurde. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AP.

Awan sei an der Planung von Anschlägen gegen den Westen beteiligt werden. Er sei bereits am 10. Januar bei einem Angriff in der Grenzprovinz Nord-Waziristan umgekommen. In pakistanischen Regierungskreisen wurde der Tod von Awan zunächst nicht bestätigt.

Ein US-Regierungsvertreter sagte, Awan sei ein enger Gefolgsmann des Al-Qaida-Chefs für externe Operationen, dessen Identität nur Geheimdiensten bekannt ist. Ein pakistanischer Sicherheitsvertreter sagte, Awan stehe dem derzeitigen Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri sehr nahe. In US-Kreisen wurde dies jedoch bezweifelt.

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