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07.10.2015

21:42 Uhr

Allgemeiner Volkskongress

Partei von Jemens Ex-Staatschef Saleh akzeptiert UN-Friedensplan

Bislang waren etliche Versuche gescheitert, den blutigen Konflikt im Jemen zu beenden. Nun akzeptiert die Partei des ehemaligen Staatschef Ali Abdullah Saleh einen von den Vereinten Nationen vorgelegten Friedensplan.

Ein junger Kämpfer sitzt auf einem Panzer: Der Konflikt im Jemen hat schon zahlreiche Opfer gefordert. Reuters

Jemen

Ein junger Kämpfer sitzt auf einem Panzer: Der Konflikt im Jemen hat schon zahlreiche Opfer gefordert.

SanaaDie mit den schiitischen Huthi-Rebellen verbündete Partei von Jemens früherem Staatschef Ali Abdullah Saleh akzeptiert nach eigenen Angaben einen von den Vereinten Nationen vorgelegten Friedensplan für das Land. Dies erklärte der Allgemeine Volkskongress, der bis zum Sturz Salehs im Frühjahr 2011 jahrzehntelang die Politik im Jemen dominiert hatte, am Mittwoch. Der Generalsekretär der Partei, Aref Suka, habe die Bereitschaft in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bekundet.

Zeitgleich fanden Gespräche des UN-Sondergesandten Ismail Ould Cheikh Ahmed mit der Partei und den Rebellen im Sultanat Oman statt. Bislang waren alle Versuche der UNO gescheitert, den blutigen Konflikt im Jemen zu beenden.

Die Huthi-Rebellen hatten zusammen mit Saleh-treuen Armeeeinheiten im Januar die jemenitische Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht, bevor sie weiter nach Süden vorrückten. Als sie sich der Hafenstadt Aden näherte, floh Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi nach Saudi-Arabien.

Eine von Saudi-Arabien geschmiedete und geführte Militärallianz bombardiert die Aufständischen, um Hadi wieder zur Macht zu verhelfen. Im September kehrte der Präsident nach Aden zurück. In dem Konflikt wurden nach UN-Angaben bereits etwa 4500 Menschen getötet.

Von

afp

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