Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.12.2014

16:50 Uhr

Allianzfrage der Ukraine

Auch Poroschenko will in die Nato

Nach dem Regierungschef will auch der ukrainische Präsident sein Land in die westliche Sicherheitsallianz einbinden. Poroschenko will den blockfreien Status der Ukraine durch das Parlament aufheben lassen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroshenko will den blockfreien Status seines Landes loswerden. dpa

Der ukrainische Präsident Petro Poroshenko will den blockfreien Status seines Landes loswerden.

WarschauDer ukrainische Präsident Petro Poroschenko will sein Land in die transatlantische Sicherheitsgemeinschaft einbinden. Er werde den Abgeordneten in Kiew einen Entwurf vorlegen, um den blockfreien Status der Ukraine aufzugeben, kündigte Poroschenko am Mittwoch in einer Rede vor dem polnischen Parlament an. Die Nato nannte er dabei nicht beim Namen.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich wiederholt gegen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der westlichen Militärallianz ausgesprochen, die Russland weiter provozieren dürfte. Poroschenko erklärte in Warschau außerdem, sein Ziel sei, dass die Ukraine bis 2020 einen Antrag auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union stelle.

Ukraine hofft auf Unterstützung: EU wiegelt Zusagen für neue Finanzspritzen ab

Ukraine hofft auf Unterstützung

EU wiegelt Zusagen für neue Finanzspritzen ab

Die ukrainische Wirtschaft taumelt, die EU soll helfen: Ministerpräsident Arseni Jazeniuk ruft die Europäische Union zu sofortiger Finanzhilfe auf. Doch die Staatengemeinschaft hält sich mit konkreten Zusagen zurück.

Russland beobachtet den ukrainischen Westkurs mit Argwohn. Die Regierung in Kiew und viele westliche Staaten werfen Präsident Wladimir Putin vor, die prorussischen Rebellen in der Ostukraine mit Soldaten und Waffen zu unterstützen. Russland weist dies zurück.

Von

rtr

Kommentare (15)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr C. Falk

17.12.2014, 17:30 Uhr

Dieser Mann provoziert wo er kann.

Anstatt nach Lösungen zu suchen, mit denen alle Beteiligten leben können, will er die Nato an die Südgrenze der russischen Förderation bringen.

So wird das nichts. offensichtlich ist Poroschenko genau so wie Jazenjuk nichts anderes als eine Marionette von geostrategischen Interessen der US-Politik.

Herr Dr. Michael Klein

17.12.2014, 17:32 Uhr

Wollen die USA einen Nato-Krieg mit Russland in Europa?

Mit einer Nato Mitgliedschaft der Ukraine spielt Washington Russisches Roulette.

Außer einem kleinen Kreis von Militärexperten versteht im Westen kaum jemand, dass das US-Projekt zur Errichtung von Raketen Basen in Polen, der Tschechischen Republik, der Türkei und Bulgarien einen höchst provokativen Akt gegen die Existenz Russlands darstellt.

Im Februar 2007 sprach der russische Präsident Wladimir Putin vor den Teilnehmern der alljährlich in München stattfindenden Internationalen Sicherheitskonferenz, der früheren Wehrkunde-Konferenz. Bei seiner in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Rede überraschte Putin viele westliche Vertreter:

Das bedeutet, dass die NATO ihre Stoßkräfte immer dichter an unsere Staatsgrenzen heranbringt. … Ich denke, es ist offensichtlich, dass der Prozess der NATO-Erweiterung keinerlei Bezug zur Modernisierung der Allianz selbst oder zur Gewährleistung der Sicherheit in Europa hat.

Im Gegenteil, das ist ein provozierender Faktor, der das Niveau des gegenseitigen Vertrauens senkt. Nun haben wir das Recht, zu fragen: Gegen wen richtet sich diese Erweiterung?
Und was ist aus jenen Versicherungen geworden, die uns die westlichen Partner nach dem Zerfall des Warschauer Vertrages gegeben haben? ( Keine NATO Ost-Erweiterung! )

Das schwerste Vergehen der gleichgeschalteten West Propagandamedien gegen ihr Publikum ist denn auch der dauernde und fortgesetzte Friedensverrat, mit dem die Bevölkerung gegen Russland aufgehetzt und in den Krieg geführt wird.

Die Journalisten stehen nicht in Studios, sondern hocken in geistigen Schützengräben und versprühen ihr Gift über das informationelle Schlachtfeld. Gegenüber ihren Lesern und Zuschauern (also ihren Kunden) empfinden sie nicht die geringste Verantwortung und haben keinerlei Skrupel, sie in einen tödlichen Krieg zu treiben. Menschenleben sind ihnen – anders als sie permanent glauben machen wollen – keinen Pfifferling wert.

Herr Dr. Michael Klein

17.12.2014, 17:35 Uhr

Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs.

Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber.

China & Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung.

Das westliche Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln ( inkl. Krieg ), seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich wieder eine eigene, neue Weltwährung etablieren zu können.

Die USA ist im freien Fall und dabei ihre Weltherrschaft an China & Russland abzutreten.
Unter diesem Gesichtspunkt sind unter anderen der Syrien- und der Ukrainekonflikt zu sehen.

Die USA tauschen seit Jahren weltweit wertvolle Rohstoffe gegen "wertlose" Dollar!

Mit ihrer Weltährung Dollar musste jedes Land im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen und die private FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken.

Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem "Spiel" teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Libyen, etc. und jetzt Russland).

In der Tat besteht derzeit eine Gefahr, dass ein 3. Weltkrieg sich an den aktuellen Konflikten entzünden könnte. In der Jelzin-Ära war Washington in Russland schon fast am Ziel gewesen, da sie über Beteiligungen an den Schlüsselindustrien wie Öl und Gas, aber auch den Medien, schon einen großen Profit aus dem Land gezogen hatten.

Das änderte sich als Putin an die Macht kam.

Er bekämpfte das alte System.

Aus diesem Grund ist Putin den USA bzw. deren Regierungen ein Dorn im Auge und wird deswegen in den Lügenmedien verteufelt.

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×