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05.09.2013

01:50 Uhr

Am Rande des G-20-Gipfels

Obama will russische Homosexuellen-Aktivisten treffen

Obamas Russland-Programm wird breiter: Am Rande des G-20-Gipfel will sich der US-Präsident mit russischen Homosexuellen-Aktivisten treffen. Bei Putins Regierung wird er sich damit kaum Freunde machen.

Obama auf dem Weg durch Stockholm, wo er einen Stopp vor dem G-20-Gipfel St. Petersburg einlegte. ap

Obama auf dem Weg durch Stockholm, wo er einen Stopp vor dem G-20-Gipfel St. Petersburg einlegte.

Sankt PetersburgUS-Präsident Barack Obama will sich am Rande des G-20-Gipfels im russischen St. Petersburg mit Aktivisten einheimischer Homosexuellen-Gruppen treffen. Obama wolle bei dem Treffen am Freitagabend über "die Verletzung von Rechten aufgrund der sexuellen Orientierung" sprechen und eine internationale Verfolgung derartiger Rechtsverletzung fordern, sagte der Leiter der Gruppe LGBT Network, Igor Kotschetkow, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Neben dem LGBT Network sagte auch die St. Petersburger Gruppe Coming Out eine Teilnahme zu.

Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte am Mittwoch, Obama wolle sich am Rande des G-20-Gipfels mit Vertretern der Zivilgesellschaft treffen, um über ihre Bedeutung zur Förderung der Menschenrechte und von Toleranz zu diskutieren. Demnach wurden neben Vertretern von Homosexuellenrechtsgruppen auch Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten sowie Journalisten unabhängiger Medien eingeladen. Die bekannte Aktivistin Ljudmila Alexejewa und andere erklärten jedoch, sie könnten wegen der wiederholten Verschiebung des Treffens nicht daran teilnehmen.

Obama forderte am Mittwoch in Stockholm, wo er einen Stopp auf dem Weg nach St. Petersburg einlegte, die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben. Die Äußerung wurde allgemein als Aufruf an Russland interpretiert, wo das Parlament kürzlich ein umstrittenes Gesetz gegen "Homosexuellen-Propaganda" verabschiedet hatte, das die Befürwortung von Homosexualität gegenüber Minderjährigen unter Strafe stellt. Kritiker sehen das Gesetz als Diskriminierung von Homosexuellen und warnen, dass es zu einem Klima der Gewalt beitragen werde.

Von

afp

Kommentare (8)

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Mouse

05.09.2013, 03:03 Uhr

Es ist unglaublich, die Provokationen und Erniedrigungen gegen Putin nehmen kein Ende. Diese Aktion zeigt wieder, es geht nur um Konfrontation und nicht um Entschäfung. Und das in Anbetracht der brandgefählichen Lage. Die USA hält sich jetzt schon für den Herren der Welt und da Putin nicht kuscht nutzt Obama jede Möglichkeit Putin noch mehr zu beleidigen. Es gibt Leute die glauben wirklich einen Atomkrieg überleben zu können und es gibt Leute die wollten die Weltbevölkerung auf 500 Mill. reduzieren (siehe Gerogia Guidstones)und es gibt Leute die wollten den Mesias wiedersehen und es gibt Leute die haben im hohen Norden einen Speicher für alle Pflanzen-Samen der Welt gebaut (warum wohl). Diese Leute haben Geld und Einfluss und das macht mir Angst. Egal wie lange ich hin und her überlege, das Ergebnis ist immer wieder, daß wir uns auf den 3 Weltkrieg zubewegen. Die nächsten zwei Tage in Petersburg werden von großer Tragweite sein.

Hagbard_Celine

05.09.2013, 08:57 Uhr

Unser Kriegsverbrecher in spe könnte ja mit rosa Krawatte antreten, aber glaubwürdiger wäre er trotzdem nicht.

Account gelöscht!

05.09.2013, 09:44 Uhr

Zitat : Am Rande des G-20-Gipfel will sich der US-Präsident mit russischen Homosexuellen-Aktivisten treffen.

- die Russischen Tunten sind das Hauptanliegen des Kriegstreibers......!

Neben dem Friedensnobelpreis sollte man dem Yes, we Scan Clown auch noch einen Internationalen Schwuchtelpreis verleihen !

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