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26.01.2009

22:15 Uhr

Am Telefon

Obama und Merkel beraten über Finanzkrise

Im Talk mit dem neuen US-Präsidenten: In einem ausführlichen Telefonat haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Barack Obama über die Wirtschafts- und Finanzkrise beraten. Beide sind sich einig: Bei der Bewältigung der Krise ist eine enge internationale Zusammenarbeit entscheidend.

HB BERLIN. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der neue US-Präsident Barack Obama haben am frühen Montagabend miteinander telefoniert. Das "ausführliche freundschaftliche Telefonat" habe sich an die Begegnung der beiden im Juli in Berlin und das Gespräch nach Obamas Wahl zum Präsidenten angeschlossen, teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm mit. Im Mittelpunkt des Gesprächs habe die Wirtschafts- und Finanzkrise gestanden.

Bei der Bewältigung der Krise sei eine enge internationale Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung, insbesondere auch der Gipfel der größten Industrie- und Schwellenländer (G20) am 2. April in London. Weitere Themen seien der Nato-Gipfel in Straßburg/Kehl, Afghanistan, der Nahe Osten und der Klimawandel gewesen.

Der US-Präsident und die Bundeskanzlerin seien sich einig über die Notwendigkeit einer engen transatlantischen Kooperation, erklärte der Sprecher. Diese sei unabdingbar, um die Herausforderungen zu bewältigen. Zu allen anliegenden Fragen sei eine intensive und vertrauensvolle Abstimmung zwischen der US- und der Bundesregierung vereinbart worden.

Nach Angaben des US-Präsidialamts telefonierte Obama am Montag auch mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und mit seinem russischen Kollegen Dmitri Medwedew.

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