Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.08.2012

14:41 Uhr

Analyse

Die stumpfen Krisenwaffen der Euro-Retter

Mit etlichen Maßnahmen wollen die Euro-Retter der Krise Herr werden. Doch vieles davon ist noch nicht umgesetzt. Eine Analyse zeigt: die Politik geht einen richtigen Weg, aber kommt trotzdem nicht ins Ziel.

Plastikbuchstaben. dapd

Plastikbuchstaben.

Berlin/BrüsselStabilitäts- und Wachstumspakt, Fiskalpakt, Europäisches Semester, Euro-Plus-Pakt, Verfahren gegen makroökonomische Gleichgewichte: In den vergangenen zwei Jahren haben die EU-Länder immer mehr Abkommen zur Überwachung der nationalen Wirtschaftspolitiken geschlossen. Diese sollen eine Wiederholung der aktuellen Krise verhindern. Doch eine Analyse der Commerzbank kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

So griffen die verschärften Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts erst 2012, und der Fiskalpakt trete wohl erst 2013 in Kraft, was letztlich zu dem Umstand führe, dass es trotz Spaniens massiver Verfehlung seines Defizitziels für 2012 noch nicht einmal eine Diskussion über Sanktionen gegeben habe. Zweifel an der Schlagkraft der Anti-Krisen-Maßnahmen wecke zudem die jüngste neuerliche Aufweichung der spanischen Defizitziele. Die europäische Politik bleibe den Beleg noch schuldig, dass sie in Zukunft die Vorgaben für die Finanzpolitik strikt durchsetzen werde.

„Heißer Herbst“ für die Euro-Retter - Der Fahrplan in der Krise

Ende September/Anfang Oktober

Die „Troika“ der internationalen Kreditgeber Griechenlands will ihren neuesten Bericht über die Fortschritte bei den Reformen veröffentlichen. Die Analyse der Experten von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) ist Grundlage für die Auszahlung der nächsten Kredittranche an Athen.

8. Oktober

Treffen der Euro-Finanzminister.

18. und 19. Oktober

EU-Gipfel in Brüssel. Dort könnten die Euro-Retter entscheiden, ob Athen weitere Kredite und möglicherweise mehr Zeit für sein Sparprogramm erhält oder ob der Geldhahn zugedreht wird. Im letzteren Fall droht Griechenland der Staatsbankrott mit anschließendem Euro-Austritt.

Ein „Lackmus-Test“ könnte nach Einschätzung der Experten sein, ob die Einhaltung der zusammen mit der Aufweichung der Defizitziele ausgesprochenen Auflage – die Einführung einer unabhängigen nationalen Institution zur Überwachung der Haushaltspolitik – konsequent durchgesetzt werde. Hierfür sei der spanischen Regierung eine Frist von drei Monaten eingeräumt worden.

Doch die bisherige Realität verheißt nichts Gutes und deutet eher darauf hin, dass die EU-Kommission mit dem Thema Wirtschaftspolitik heillos überfordert ist. Mit Skepsis blicken die Commerzbank-Ökonomen dabei insbesondere auf Umsetzung des so genannten Europäischen Semesters. Dieses neue Verfahren zur wirtschaftspolitischen Koordinierung in der Euro-Zone, in dem die EU-Kommission eine zentrale Rolle spielt, soll die Wirtschaftspolitik jedes einzelnen Euro-Staates bewerten, falls nötig Korrekturen empfehlen und diese notfalls mit Sanktionen durchsetzen. Doch die Realität sieht anders aus.

Die Anti-Krisen-Programme der EU

Stabilitäts- und Wachstumspakt

Der Pakt gilt für alle 27 EU-Länder.  Zum einen kann nun ein Verfahren bei einem übermäßigen Defizit nicht nur bei einer Defizitquote von mehr als 3 Prozent eröffnet werden, sondern auch wenn ein Land seine über 60 Prozent liegende Schuldenquote nicht schnell genug abbaut. Zudem folgen der Eröffnung eines Verfahrens wesentlich schneller finanzielle Sanktionen (Einlagen bei der EU oder Strafzahlungen), wenn sich ein Mitgliedstaat nicht an die Empfehlungen des Rats zur Haushaltskonsolidierung gehalten hat.

Europäisches Semester

Dadurch soll die Bedeutung der jährlichen Stabilitätsprogramme gestärkt werden: Alle 27 EU-Staaten müssen in der ersten Hälfte eines jeden Jahres auf Basis der Wachstumsprognosen der EU-Kommission aufzeigen, wie die Staatsfinanzen mittelfristig auf eine solide Basis gestellt werden sollen. Im zweiten Halbjahr evaluiert (deshalb europäisches Semester) die Kommission diese Programme anschließend und der Rat gibt eine Stellungnahme ab. Zudem kann der Rat eine Frühwarnung abgeben, um das Auftreten eines übermäßigen Defizits zu verhindern.

Fiskalpakt I

Der Pakt erleichtert den Start eines Defizitverfahrens gegen Schuldensünder.  Liegt die Defizitquote über 3 Prozent, kann ein Verfahren nur mit qualifizierter Mehrheit verhindert werden. Zudem darf das strukturelle Defizit eines Landes in den meisten Fällen höchstens 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen und alle Länder müssen eine Schuldenbremse einführen, deren Umsetzung in nationales Recht vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden kann.

Fiskalpakt II

Nach Entwürfen der Europäischen Kommission soll die Überwachung der 17 Euro-Staaten noch einmal verschärft werden. Ein vorläufiger Haushalt für das folgende Jahr müsste danach bereits bis zum 15. Oktober eingereicht werden, um die fiskalpolitische Ausrichtung frühzeitig zu koordinieren. Im Fall schwerwiegender Verstöße gegen den Stabilitätspakt kann die Kommission eine Überarbeitung der Haushaltsplanung fordern. Länder mit finanziellen Schwierigkeiten, die eine vorsorgliche Kreditlinie beim ESM/EFSF beantragt haben, werden besonders beaufsichtigt.

Der Euro-Plus-Pakt

Vorrangiges Ziel des Pakts ist es, durch eine größere Wettbewerbsfähigkeit und die Vermeidung von Ungleichgewichten das Wirtschaftswachstum anzuschieben und eine größere Konvergenz zwischen den Ländern zu erreichen. Dafür verpflichten sich die Länder jedes Jahr zu konkreten Maßnahmen, die die Länder selbständig aussuchen. Allerdings nennt der Pakt konkrete Maßnahmen, die umgesetzt werden sollen: Der Prozess der Lohnsetzung und die Lohnindexierung sollen flexibilisiert und auf nationaler Ebene Fiskalregeln gesetzlich verankert werden, etwa in Form einer Schuldenbremse oder von Regeln, die die Ausgaben begrenzen. Die gewählten Maßnahmen werden in die nationalen Reform- und Stabilitätsprogramme aufgenommen, und nach 12 Monaten wird ihre Umsetzung kontrolliert.

Verfahren gegen makroökonomische Ungleichgewichte

Hier wird anhand von zehn Indikatoren wie z.B. dem Leistungsbilanzsaldo untersucht, ob sich in einem Land Ungleichgewichte gebildet haben. Verletzt einer der Indikatoren einen bestimmten Grenzwert, wird in einer genaueren Analyse überprüft, ob es sich hierbei tatsächlich um ein Ungleichgewicht handelt und wie schwerwiegend dieses ist. So lange ein weniger schwerwiegendes Ungleichgewicht vorliegt, greift auch hier eine präventive Komponente: Kommission und Rat können im Rahmen des Europäischen Semesters – also in der Reaktion auf die nationalen Stabilitäts- und Konvergenzprogramme – Empfehlungen aussprechen, wie diesem Ungleichgewicht begegnet werden sollte.  Bei einem ernsthaftes Ungleichgewicht muss das betroffene Land in einem Aktionsplan konkrete Maßnahmen und Fristen für die Korrektur der Ungleichgewichte nennen. Bei einem Fehlverhalten drohen auch hier Sanktionen, die nur durch eine qualifizierte Mehrheit verhindert werden können.

Mit ihrer Einschätzung stehen die Commerzbank-Experten nicht alleine. Dass die Brüsseler Behörde ihren Kontroll-Auftrag bisher nur unzureichend erfüllt, meint auch Ökonom Guntram Wolff. „Die Kommission ist windelweich", moniert der stellvertretende Direktor des Brüsseler Thinktanks Bruegel. Mit den Defizit-Ländern Italien und Spanien etwa sei die EU-Behörde in ihren Ende Mai veröffentlichten wirtschaftspolitischen Empfehlungen viel zu großzügig verfahren.

Die makroökonomischen Grunddaten der beiden größten Euro-Staaten in Südeuropa sehen auf den ersten Blick zwar mittlerweile wieder etwas besser aus. Das Leistungsbilanzdefizit ging deutlich zurück. Grund zur Entwarnung besteht deshalb aber nicht.

Musterschüler und Sitzenbleiber - so verschuldet sind die Euro-Länder

Platz 1

Das am höchsten verschuldete Land der Euro-Zone ist - wer hätte es gedacht - Griechenland. Bei satten 175 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) liegt die Schuldenquote des Mittelmeerlandes. Ein kleiner Lichtblick: Immerhin haben es die Griechen in den vergangenen Jahren geschafft, ihr extrem hohes Haushaltsdefizit zu drücken: Nahm die Regierung 2009 noch neue Kredite in Höhe von 15,6 Prozent des BIP auf, wird sich die Defizitquote im Jahr 2012 - nicht zuletzt dank europäischer Hilfe - auf 7,3 Prozent des BIP verringern.

Platz 2

Auf Platz zwei der am meisten verschuldeten Euro-Länder landet Italien. Mit 123 Prozent des BIP stehen die Italiener laut Eurostat in der Kreide. Die Märkte bestrafen das mit höheren Zinsen, die der Regierung von Premierminister Mario Monti das Leben schwer machen. Mit einem harten Sparkurs steuert Rom dem entgegen: Die Defizitquote sank von 5,4 Prozent im Jahr 2009 auf voraussichtlich 2,0 Prozent in diesem Jahr.

Platz 3

Irland hatte vor allem unter der Bankenkrise zu leiden. Weil das kleine Land seine Banken stützen musste, hat es einen Bruttoschuldenstand von 116,1 Prozent des BIP. Auch das Haushaltsdefizit des früheren keltischen Tigers war in der Folge beängstigend hoch und lag 2010 bei 31 Prozent des BIP. Inzwischen konnte die Regierung das Defizit auf 8,3 Prozent senken - was immer noch deutlich zu hoch ist.

Platz 4

Genau wie Griechenland und Irland musste sich auch Portugal unter den Rettungsschirm flüchten. Das Land ächzt unter einer Schuldenquote von 113,9 Prozent der BIP. Auf Druck der EU reduzierten die Portugiesen ihr Haushaltsdefizit in den vergangenen Jahren deutlich: Waren es 2009 noch 10,2 Prozent des BIP, wird die Defizitquote in diesem Jahr voraussichtlich auf 4,7 Prozent sinken.

Platz 5

Auch Belgiens Schuldenquote hat mit 113,9 Prozent vom BIP eine kritische Höhe erreicht. Bei Haushaltsdefizit hingegen sehen die Belgier inzwischen wieder ganz gut aus: Nach satten 10,2 Prozent im Jahr 2009 werden sie die in den Maastricht-Kriterien festgelegte Defizitquote von drei Prozent in diesem Jahr vorrausichtlich exakt einhalten.

Platz 6

Deutschlands Nachbarland Frankreich hat eine Verschuldungsquote von 90,5 Prozent des BIP. Ökonomen halten diese Schuldenlast für gerade noch tragbar, die Maastricht-Kriterien hingegen verletzen die Franzosen deutlich: Sie sehen eine Quote von höchstens 60 Prozent vor. Auch das französische Haushaltsdefizit ist mit 4,5 Prozent vom BIP im Jahr 2012 zu hoch.

Platz 7

Auch Deutschland, das sich gerne als Musterschüler der Euro-Zone sieht, drückt eine hohe Schuldenlast: 81,2 Prozent beträgt die Bruttoschuldenquote im Jahr 2012 - zu hoch für Maastricht. Beim Haushaltsdefizit hingegen sieht Europas größte Volkswirtschaft inzwischen richtig gut aus: Eurostat schätzt, dass Schäubles Defizitquote in diesem Jahr nur noch bei 0,9 Prozent des BIP liegt - der zweitbeste Wert aller Euro-Staaten.

Platz 8

Das letzte Land, das Schutz unter dem Euro-Rettungsschirm suchte, war Spanien. Dabei ist die Bruttoschuldenquote der Iberer gar nicht so hoch: mit 80,9 Prozent liegt sie unter der von Deutschland. Deutlich zu hoch ist allerdings das Haushaltsdefizit Spaniens: Kredite in Höhe von 6,4 Prozent muss die konservative Regierung in diesem Jahr aufnehmen - weniger als im letzten Jahr (8,5 Prozent) aber immer noch zu viel.

Platz 9

Bei Zypern wird immer gemunkelt, dass das Land als nächstes unter den Rettungsschirm schlüpfen könnte. Den Inselstaat drückt eine Schuldenquote von 76,5 Prozent des BIP. Immerhin: Das Haushaltsdefizit konnten die Zyprioten spürbar reduzieren: Es sankt von 6,3 Prozent des BIP im Vorjahr auf 3,4 Prozent in diesem Jahr. Die Maastricht-Grenze ist damit wieder in Reichweite.

Platz 10

Die Mittelmeerinsel Malta weist eine Bruttoverschuldungsquote von 74,8 Prozent des BIP auf. Im europäischen Vergleich reicht das für Platz zehn. Das Haushaltsdefizit von Malta bewegt sich innerhalb der Maastricht-Kriterien und wird in diesem Jahr voraussichtlich bei 2,6 Prozent liegen.

Platz 11

Deutschlands südlicher Nachbar Österreich weist eine Verschuldungsquote von 74,2 Prozent des BIP auf - Platz elf in Europa. Auch das Haushaltsdefizitdefizit der Alpenrepublik ist mit aktuell drei Prozent vom BIP vergleichsweise gering. Im Jahr 2011 hatte es mit 2,6 Prozent sogar noch niedriger gelegen.

Platz 12

Die Niederlande gelten ähnlich wie Deutschland als Verfechter einer strengen Haushaltspolitik. Das macht sich bemerkbar: Die Verschuldungsquote liegt bei nur 70,1 Prozent vom BIP. Weniger erfolgreich haben die Niederländer in den vergangen Jahren gewirtschaftet: Das Haushaltsdefizit lag 2009 bei 5,6 Prozent und hat sich danach nur leicht verringert. Im Jahr 2012 peilt die Regierung ein Defizit in Höhe von 4,4 Prozent des BIP an.

Platz 13

Slowenien ist das erste Land im Ranking, dessen Verschuldungsquote die Maastricht-Kriterien erfüllt: Sie liegt im Jahr 2012 bei 54,7 Prozent des BIP. Schlechter sieht es bei den Haushaltszahlen aus: Nach einen Defizit in Höhe von 6,4 Prozent des BIP im Jahr 2011 steuert die Regierung in diesem Jahr auf 4,3 Prozent zu. Die Gesamtverschuldung steigt also.

Platz 14

Ein Musterbeispiel für solide Haushaltsführung ist Finnland: Die Bruttoverschuldungsquote der Skandinavier liegt bei 50,5 Prozent und bewegt sich damit locker in dem Rahmen, den der Maastricht-Vertrag vorgibt. Auch die Haushaltszahlen können sich sehen lassen: In den vergangenen vier Jahren lag Finnlands Defizit nie über der Drei-Prozent-Marke. Im Jahr 2012 werden es nach Prognose von Eurostat gerade einmal 0,7 Prozent sein.

Platz 15

Auch die Slowakei weist eine niedrige Gesamtverschuldung auf: Die Bruttoverschuldungsquote liegt bei 49,7 Prozent des BIP. In den vergangen Jahren allerdings hatten die Slowaken zunehmend Probleme: Bei acht Prozent des BIP lag das Haushaltsdefizit im Jahr 2009, in diesem Jahr werden es laut Eurostat-Prognose 4,7 Prozent sein.

Platz 16

Geldsorgen sind in Luxemburg ein Fremdwort. Die Verschuldungsquote des Großherzogtums liegt bei niedrigen 20,3 Prozent. Der Regierung gelingt es in den meisten Jahren auch, mit den eingenommenen Steuermitteln auszukommen. In den vergangenen drei Jahren lag das Haushaltsdefizit stets unter einem Prozent des BIP. Die anvisierten 1,8 Prozent in diesem Jahr sind da schon ein Ausreißer nach oben.

Platz 17

Hätten Sie es gewusst? Der absolute Haushalts-Musterschüler der Euro-Zone ist Estland. Das baltische Land hat eine Gesamtverschuldung, die bei extrem niedrigen 10,4 Prozent des BIP liegt - ein echter Spitzenwert. 2010 und 2011 gelang es der Regierung sogar, einen kleinen Haushaltsüberschuss zu erwirtschaften. In diesem Jahr läuft es etwas schlechter: Voraussichtlich wird die Regierung Kredite in Höhe von 2,4 Prozent des BIP aufnehmen. Die Maastricht-Kriterien halten die Esten damit aber immer noch locker ein.

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Ben-Wa

28.08.2012, 17:21 Uhr

Wenn man diesen Text liest, dann fragt man sich unwillkürlich, was dieser Euro eigentlich soll? Ohne ihn gäbe es diese ganzen Probleme nicht, mit denen sich heute eine Heerschar selbsternannter Experten beschäftigt - gegen höchste Bezahlung selbstverständlich.
Es ist die Verselbständigung der EU-Nomenklatura - hier am Beispiel des € als "politisches Projekt", das einzig dazu dient, den EUliten in Brüssel die Taschen zu füllen - und den Stillhaltern in den nationalen Abnickvereinen, die noch "Parlament" genannt werden.
Der Wohlstand der Nordländer wird gnadenlos verzockt. Der Deutschen wollen nicht kaufen, sondern sparen noch wie blöde. Da wird der Mindestlohn nicht helfen - nur tiefer rein in den Sozialismus; schön sich schnell entfernen von einer sozialen Marktwirtschaft Erhardtscher Prägung. Und das Beste ist, die CDU unter Merkel marschiert ganz vorn in den Sozialismus. Wann erkennt das der treudoofe CDU-Wähler eigentlich?
Der Euro wird in der größten Katastrophe für Deutschland seit 1945 enden. Ganz allmählich - und die Leute gewöhnen sich daran allmählich. Und glauben, daß sie zahlen müssen bis zum Ende, weil es die hiesigen Staatsmedien genau so trommeln bis zum Ende. DEUTSCH eben!

kilgore

28.08.2012, 18:29 Uhr

Komme von ZEIT-Online hierher und stelle fest:

4 Artikel mit 1 Quelle: Commerzbank!

Könnte das die sein, die ohne staatliche Hilfe völlig am Arsch gewesen wäre?

Aber 4 Jahre danach kann man ja mal wieder die Klappe aufreißen, hat doch jeder vergessen, nicht wahr?

kHD

28.08.2012, 23:31 Uhr

Die im Artikel beschriebenen Fakten zeigen in der Konsequenz eins, so hat der EURO und die EURO Union nicht die geringste Zukunft. Kein EURO Staat hat sich bisher um die Aufsicht der EU Kommission geschert, warum sollte sich das ausgerechnet jetzt ändern, wo diesen Politikern die Sorge der Wiederwahl wesentlich näher ist als das künstliche Gebilde EUROPA oder EURO Union mit irgendwelchen Regeln, deren Einhaltung womöglich noch die Wiederwahl gefährdet. Allein die Tatsache, dass seit den drei Jahren der Krise immer wieder aus politischer Rücksicht bei Wahlen in einem der EURO Länder kaum Aktivitäten zur Lösung der Krise stattfanden, wie gerade jetzt beim Beispiel der Niederlande, oder sogar wegen der US Wahl der fällige Griechenlandaustritt mit noch mehr verbranntem Steuergeld verschoben wird, zeigt, dass so keine Krise von Politikern überwunden werden kann, schon erst recht nicht mit unqualifiziertem Personal in der EU Kommission, deren Repräsentanten aus der gleichen Berufsgruppe stammen wie diejenigen Politiker, die sich erfolglos an der EURO Krise abarbeiten und sich mit Durchhalteparolen selbst Mut für das drohende Ende machen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×