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16.01.2005

09:50 Uhr

Angebliche Raketenwerkstatt angegriffen 7-Jähriger schwer verletzt

Israel beschießt Gebäude im Gazastreifen

Israel hat nach einem palästinensischen Angriff auf die Grenzstadt Sderot den Gazastreifen beschossen. Laut Medienberichten feuerten Kampfhubschrauber auf eine Raketenwerkstatt.

HB BERLIN. Israel hat am Sonntag einen Militäreinsatz im Gazastreifen fortgesetzt. Wie der Armeesender meldete, solle die Operation solle Beschuss israelischer Ziele mit Kleinraketen und Mörsergranaten verhindern.

Israelische Kampfhubschrauber griffen demnach in der Nacht eine angebliche Raketenwerkstatt im Gazastreifen an. Ungeachtet dessen feuerten palästinensische Extremisten am Morgen erneut zwei Raketen auf die Grenzstadt Sderot. Dabei wurde jedoch niemand verletzt.

Am Samstagabend waren eine 17-Jährige und ihr Bruder bei einem Raketenangriff in der Stadt verletzt worden. Bei israelischen Razzien im Gazastreifen waren zuvor acht Palästinenser getötet worden.

Bei einem Mörsergranatenangriff auf die israelische Siedlung Nezarim im Gazastreifen verlor ein 7-jähriger Junge am Samstag seine rechte Hand. Israelische Ärzte teilten am Sonntag mit, sie hätten sie in einer komplizierten Operation wieder annähen können.

Der neue Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bot Israel am Samstag bei seiner Antrittsrede in Ramallah eine friedliche Einigung an.

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