Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.01.2017

07:03 Uhr

Angeblicher Wahlbetrug

Trump soll Anekdote über Bernhard Langer erzählt haben

Trump will prüfen lassen, ob es bei der US-Wahl zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Auslöser dafür soll laut einem Bericht auch die Anekdote eines Freundes sein. Im Mittelpunkt steht ein deutscher Golf-Profi.

„Er ist kein Freund von Präsident Trump, und ich weiß nicht, warum er über ihn reden würde“, erklärte die Tochter des Golf-Profis. AFP; Files; Francois Guillot

Bernhard Langer

„Er ist kein Freund von Präsident Trump, und ich weiß nicht, warum er über ihn reden würde“, erklärte die Tochter des Golf-Profis.

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat von Betrug bei der US-Präsidentenwahl gesprochen – und stützt diese Behauptung nach einem Medienbericht zum Teil auf eine fragwürdige Anekdote über den deutschen Golfer Bernhard Langer. Dieser habe ihm erzählt, er sei an einem Wahllokal in Florida abgewiesen worden, während viele Menschen vor und hinter ihm in der Schlange gestanden und Stimmen abgegeben hätten, „die nicht aussahen, als sollten sie wählen dürfen“.

Das soll Trump bei einem Treffen mit führenden Parlamentariern am Montag im Weißen Haus erzählt haben, wie die „New York Times“ am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf drei „Mitarbeiter“ berichtete, die dort gewesen seien. Die angeblich unrechtmäßigen Wähler stammten dem Präsidenten zufolge vermutlich aus lateinamerikanischen Ländern. Der „sehr berühmte Golfer“ sei ein Freund von ihm.

Langers Tochter Christina erklärte auf Nachfrage, ihr Vater sei deutscher Staatsbürger und könne daher nicht an US-Wahlen teilnehmen, wie das Blatt weiter berichtete. „Er ist kein Freund von Präsident Trump, und ich weiß nicht, warum er über ihn reden würde.“

„Ich werde um eine groß angelegte Untersuchung zu Wahlbetrug bitten“, hatte Trump am Mittwoch auf Twitter geschrieben. Zuvor hatte Trump behauptet, es habe zwischen drei und fünf Millionen Stimmen für seine Konkurrentin Hillary Clinton gegeben, die nicht hätten abgegeben werden dürfen. Nur deshalb habe Clinton bei der Wahl am 8. November insgesamt fast drei Millionen mehr Stimmen erhalten als er. Durch die Verteilung der Stimmen auf Wahlmänner hatte Trump gewonnen. Beweise für den angeblichen Wahlbetrug hat er bislang nicht geliefert.

Von

dpa

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

26.01.2017, 09:56 Uhr

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Unbekannt

26.01.2017, 10:34 Uhr

Mark Hoffmann 26.01.2017 09:56

Wo taucht dieser Kommentar denn noch überall auf? Ist da eine Bot-Bot-Bot-Maschine aktiv?

Herr Grutte Pier

26.01.2017, 11:02 Uhr

so ein Unsinn - wir wissen alle, dass Putin die Wahl manipuliert hat....

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×