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12.06.2017

16:43 Uhr

Angela Merkel

Partnerschaft mit Afrika schafft Sicherheit

Auf der G20-Konferenz in Berlin fordert Kanzlerin Merkel Partnerschaften der Industriestaaten mit den afrikanischen Ländern. Ziel sei ein stabiler Arbeitsmarkt und die damit einhergehende Sicherheit für alle Länder.

Als Beispiele für die Zusammenarbeit nannte Angela Merkel die erneuerbaren Energien und die Digitalisierung. dpa

G20 Afrika-Partnerschaftskonferenz

Als Beispiele für die Zusammenarbeit nannte Angela Merkel die erneuerbaren Energien und die Digitalisierung.

BerlinKanzlerin Angela Merkel hat für Partnerschaften der Industriestaaten mit den afrikanischen Ländern geworben. „Wir müssen eine nachhaltige, inklusive wirtschaftliche Entwicklung für die gesamte Welt bekommen“, sagte Merkel am Montag auf einer G20-Konferenz in Berlin. Dabei müsse man insbesondere Afrika stärker einbeziehen. Mit dem Modell einer umfassenden Partnerschaft mit Afrika und Investitionspartnerschaften mit afrikanischen Ländern wolle Deutschland mit der G20-Gruppe einen Beitrag dazu leisten, mehr nachhaltiges Wachstum und mehr Arbeitsplätze in Afrika zu schaffen.

Merkel betonte, es gehe um konkrete Projekte. Als Beispiele für die Zusammenarbeit nannte sie die erneuerbaren Energien und die Digitalisierung. „Wir brauchen eine Initiative, die nicht über Afrika spricht, sondern mit Afrika spricht.“ Wirtschaftliche Entwicklung benötige aber auch Sicherheit und schaffe zugleich Bedingungen dafür. Wenn junge Menschen in Afrika Jobs hätten, gebe es weniger Hoffnungslosigkeit und damit weniger Gründe, seine Heimat zu verlasen. Das wiederum sei auch im Sicherheitsinteresse von Ländern wie Deutschland.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Herr Peter Spiegel

12.06.2017, 17:01 Uhr

Wie wahr, Frau Dr. Merkel könnte ein wahrer Segen für Europa werden, dazu muß sie allerdings in Afrika bleiben und dort den Aufbau mit ihrem Wissen fördern..

Frau Annette Bollmohr

12.06.2017, 18:21 Uhr

Eins vorweg: Bezüglich der Erfolgsaussichten politischer Abkommen unter dem derzeit in der globalen Politik waltenden System - Das Geld geht an Regierungen - bin ich aufgrund aller bisherigen Erfahrungen mehr als skeptisch.

Und jetzt hier nochmal mein Kommentar zu http://www.handelsblatt.com/video/unternehmen/weltindex-und-konjunkturaussichten-der-weltwirtschaft-geht-es-momentan-richtig-gut/19921584.html:


Heute im HB auf Seite 7 zum Leitthema „Krise in Afrika“ (und http://www.handelsblatt.com/my/politik/international/g20-afrika-konferenz-investitionen-fuer-reformen/19914258.html) der Beitrag „Fluchtursache Bevölkerungswachstum“ von Wolfgang Drechsler, letzter Abschnitt:

„Dabei würden nach Angaben der Uno viele Afrikanerinnen gern verhüten, doch es fehlt an Möglichkeiten. Der Vatikan, amerikanische Evangelisten und Muslime bilden eine verhängnisvolle Allianz gegen Familienplanung.
>> Um dies zu ändern, müssten Frauen in Afrika erheblich gegenüber ihren Männern gestärkt werden.“ <<

Wie das geht, kann man sich hier ansehen (lohnt sich!):

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/weltspiegel-malawi-11062017-video-100.html

Herr Peter Spiegel

12.06.2017, 19:07 Uhr

Familienplanung, wenn ich so etwas lese, steht doch bei der Planung die Lust im Vordergrund. Fürchterlich diese sozialistische Kasteiung.

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