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06.01.2016

15:39 Uhr

Angriff auf Industrieverband

Linksextreme bekennen sich zu Athener Anschlag

Ein Bombenanschlag auf die Geschäftsstelle des Industrieverbandes in Athen sorgte im November für Aufregung. Nun hat sich eine linksautonome Gruppe zu dem Angriff bekannt. Sie widmen die Tat vier verstorbenen Arbeitern.

Beim Bombenanschlag in der Nacht zum 24. November war niemand verletzt worden. Es entstand aber an der Geschäftsstelle des Industrieverbandes und an umliegenden Läden hoher Sachschaden. dpa

Anschlag in Athen

Beim Bombenanschlag in der Nacht zum 24. November war niemand verletzt worden. Es entstand aber an der Geschäftsstelle des Industrieverbandes und an umliegenden Läden hoher Sachschaden.

AthenDie linksautonome „Gruppe Völkischer Kämpfer“ hat die Verantwortung für einen Bombenanschlag auf die Büros des Verbands der griechischen Industrie (SEV) im Zentrum Athens im November 2015 übernommen. In einer am Mittwoch im Internet veröffentlichten Erklärung widmen sie den Anschlag vier Arbeitern, die im Mai bei einem Unfall in den Anlagen einer griechischen Raffinerie ums Leben gekommen waren. Die Industriellen machten Gewinne und die Arbeiter stürben, heißt es in dem 32-Seiten-Dokument. Polizeikreise werteten das Bekennerschreiben als echt.

Beim Bombenanschlag in der Nacht zum 24. November war niemand verletzt worden. Es entstand aber an der Geschäftsstelle des Industrieverbandes und an umliegenden Läden hoher Sachschaden.

Die gleiche Gruppierung hatte am 12. Dezember 2014 mit einem Sturmgewehr mehrere Schüsse auf die israelische Botschaft in Athen abgefeuert und hatte sich auch zu einer ähnlichen Attacke auf die Residenz des deutschen Botschafters im Dezember 2013 bekannt. Auch damals war niemand verletzt worden.

Von

dpa

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