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26.08.2012

02:29 Uhr

Angst vor Hurrikan

Republikaner verschieben Parteitags-Auftakt

Tropensturm „Isaac“ wirbelt die Convention der Republikaner auf: Aus Angst vor Schäden verschiebt die Partei Mitt Romneys ihren Parteitag in Tampa, Florida, um einen Tag. Der Sturm könnte bald Hurrikan-Stärke erreichen.

Vorboten von "Isaac": dunkle Wolken an Floridas Westküste. AFP

Vorboten von "Isaac": dunkle Wolken an Floridas Westküste.

TampaWegen des drohenden Tropensturms „Isaac“ verschieben die US-Republikaner die Auftaktreden ihres Parteitags in Tampa, Florida. Das Programm soll - mit einen Tag Verspätung - erst am Dienstag beginnen und nicht, wie ursprünglich angesetzt, am Montag, erklärte der Vorsitzende des Nationalen Komitees der Republikaner, Reince Priebus am Samstag. An der Südspitze Floridas bereiteten sich die Menschen auf einen möglichen Hurrikan vor.

Wegen der schlechten Wettervorhersagen werde der Parteitag zwar am Montag eröffnet, dann aber sofort bis Dienstagnachmittag (Ortszeit) ausgesetzt, so Priebus. Nach Gesprächen mit den Wetterdiensten und dem Gouverneur von Florida, Rick Scott, sei er optimistisch, dass der Parteitag dann fortgesetzt und Präsidentschaftskandidat Mitt Romney offiziell nominiert werden könne. Am Donnerstag soll Romney dann seine erste Rede als offizieller Herausforderer von US-PräsidentBarack Obama halten

Tropensturm „Isaac“ wird für den frühen Montagmorgen westlich von Tampa im Golf von Mexiko erwartet. Er könnte sich bis dahin nach Vorhersagen des Nationalen Wetterdienstes zu einem Hurrikan entwickelt haben. Gouverneur Scott rief am Samstag den Notstand für Florida aus. Dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte er Reportern.

Auch die Demokraten reagierten auf die neuesten Sturmwarnungen. Der für kommende Woche geplante Wahlkampf-Trip von Vizepräsident Joe Biden durch Florida wurde verschoben, teilte das Weiße Haus am Samstag mit. Biden sollte am Dienstag in Orlando und St. Augustine auftreten.

Kommentare (1)

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kalimo

26.08.2012, 08:12 Uhr

GESTERN noch war zu lesen: "nein, wir lassen uns nicht beirren" - Hosen voll, hm?? Diesen fanatischen amerikanischen Politikern würde ein Jahr Dürre und dann Hurrikan ala every year in Mexiko und Umgebung sehr gut tun.

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