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04.04.2017

14:05 Uhr

Anschlag in Russland

Behörden melden 14 Tote in St. Petersburg

Einen Tag nach dem Bombenanschlag in der St. Petersburger Metro kämpfen viele der Opfer noch um ihr Leben. Die Ermittler verfolgen unterdessen mehrere Spuren: Könnte der Attentäter aus Kirgistan stammen?

Anschlag in St. Petersburg

Russland – Ist dieser Kirgise der Selbstmordattentäter?

Anschlag in St. Petersburg: Russland – Ist dieser Kirgise der Selbstmordattentäter?

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St. PetersburgNach dem Bombenanschlag in der russischen Millionenmetropole St. Petersburg hat sich die Zahl der Toten auf mindestens 14 erhöht. Elf Menschen starben direkt bei der Explosion in der U-Bahn, drei weitere erlagen später ihren Verletzungen, wie Gesundheitsministerin Weronika Skworzowa am Dienstag laut Agentur Tass mitteilte. Unklar blieb, ob es sich um einen islamistischen Selbstmordanschlag handelte. Ermittler verfolgen bei der Tätersuche eine Spur nach Zentralasien. Am Dienstag lagen noch 49 Verletzte in Kliniken.

Montagmittag war zwischen zwei U-Bahnhöfen in einem Zug ein Sprengsatz explodiert. Eine zweite Bombe wurde rechtzeitig entschärft. Das staatliche Ermittlungskomitee geht von einem Terroranschlag aus. Die U-Bahn hatte noch am Abend ihren Betrieb wieder aufgenommen. Zwei Stationen wurden am Dienstag nach einer anonymen Bombendrohung wieder vorübergehend geschlossen, meldete die Agentur Tass.

Explosion in St. Petersburg

Amateuraufnahmen zeigen die U-Bahn nach dem Anschlag

Explosion in St. Petersburg: Amateuraufnahmen zeigen die U-Bahn nach dem Anschlag

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Die Ermittler verfolgten bei der Suche nach den Tätern eine Spur nach Zentralasien. Die Identität eines jungen Kirgisen, der mittlerweile russischer Staatsbürger ist, sei geklärt, teilte der Geheimdienst in der Hauptstadt Bischkek mit. Die Behörden bringen ihn mit dem Attentat in Verbindung. Es gab auch Hinweise auf einen Verdächtigen, der aus Kasachstan stammen soll. Der Mann wurde nach Angaben des Außenministeriums in Astana unter den Toten identifiziert.

Der Gouverneur der Stadt, Georgi Poltawtschenko, berichtete jedoch, dass unter den Opfern nur drei Ausländer seien: aus Usbekistan, Tadschikistan und Weißrussland. Seinen Angaben zufolge sind keine Staatsbürger westlicher Länder unter den Opfern.

Poltawtschenko versprach, die Stadt werde alles tun, um die Sicherheit der Touristen zu garantieren. Im Juni findet unter anderem in St. Petersburg der Confederations Cup und im kommenden Jahr die Fußball-WM statt.

Kommentare (2)

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Herr Toni Ebert

04.04.2017, 09:37 Uhr

Für uns alle unbegreiflich und noch immer nicht zu realisieren mussten wir die traurige Nachricht entgegennehmen, dass wieder ein Muslim mit seinen Hintermännern viele Unschuldige in den Tod gerissen haben.

Unsere tiefe Anteilnahme, denn auch wir leiden hier schrecklich unter den wahnsinnigen Muslim, die die Städte ins Chaos stürzen und die mit ihren Terror-Akten uns immer wieder Tod und Verwüstung bringen.

Mein Beileid. .

Herr F. K.

04.04.2017, 11:08 Uhr

Russe kirgisischer Herkunft
In dem Bericht steht nichts von wahnsinnigen Muslim

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