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05.01.2016

17:14 Uhr

Anti-IS-Koalition

Miliz verliert große Teile ihres Territoriums

Die internationale Anti-IS-Koalition verkündet Fortschritte im Kampf gegen die Miliz. Im Irak und in Syrien habe der IS im vergangenen Jahr große Teile seiner Gebiete verloren, darunter die Städte Tikrit und Ramadi.

Teil der Allianz sind unter anderem Großbritannien, Frankreich und Jordanien. Reuters

Steve Warren, US-Sprecher der internationalen Anti-IS-Koalition

Teil der Allianz sind unter anderem Großbritannien, Frankreich und Jordanien.

BagdadDie Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist nach Angaben ihrer Gegner im vergangenen Jahr aus fast einem Drittel ihres Gebiets verdrängt worden. Im Irak habe der IS 40 Prozent und im benachbarten Syrien um die 20 Prozent des von ihm besetzten Territoriums abgeben müssen, sagte der US-Sprecher der internationalen Anti-IS-Koalition, Steve Warren, am Dienstag in Bagdad.

Das Bündnis wird von den USA geführt und unterstützt die irakische Armee sowie kurdische Milizionäre unter anderem mit Luftangriffen. Teil der Allianz sind unter anderem Großbritannien, Frankreich und Jordanien. Deutschland hilft kurdischen Kämpfern bei der Ausbildung sowie mit Waffen.

Der IS hat ab 2014 in Syrien und im Irak große Gebiete erobert. Nach und nach mussten die Extremisten aber auch einige Niederlagen einstecken. So wurden sie aus den Städten Tikrit und Ramadi im Irak sowie aus weiten Landstrichen in Nordsyrien wieder verdrängt. Sie beherrschen aber noch immer die nordirakische Millionenstadt Mossul. Der irakische Regierungschef Haider al-Abadi hatte im Dezember angekündigt, dass der IS 2016 endgültig besiegt werde.

IS-Gegner kommen offenbar auch in Syrien bei ihrer Offensive voran. Ein arabisch-kurdisches Bündnis erklärte am Montag, 50 Kilometer nördlich der faktischen IS-Hauptstadt in Syrien, Rakka, mehrere Dörfer erobert zu haben. Auch diese Allianz wird von den USA unterstützt.

Von

rtr

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