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26.06.2014

15:19 Uhr

Antonis Samaras

Athen will kein drittes Hilfspaket

ExklusivDer griechische Premier Antonis Samaras erwartet, dass sein Land die Rezession hinter sich lässt. Auch beim Schuldenabbau sieht der griechische Premier Fortschritte. Doch weiterhin bedeute dies Arbeit für sein Land.

Die Griechen feiern ihr Land. Reuters

Die Griechen feiern ihr Land.

AthenGriechenland braucht nach den Worten von Ministerpräsident Antonis Samaras nach dem Auslaufen der EU-Hilfszahlungen in diesem Jahr kein drittes Rettungspaket. Er sehe in den nächsten zwei Jahren keine Finanzlücke, die weitere Hilfskredite erforderlich machen, sagte Samaras in einem Interview mit der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“ (Donnerstag). „Wir setzen auf die Konjunktur“, unterstrich Samaras. Der Premier erwartet, dass sein Land die Rezession hinter sich lässt.

Auch beim Schuldenabbau sieht der griechische Premier Fortschritte. Griechenland werde, wie mit den Gläubigern vereinbart, seine Schuldenquote von aktuell 175 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung bis 2022 unter 110 Prozent drücken – „vorausgesetzt, dass sich alle Beteiligten an ihre Verpflichtungen halten“. Für Griechenland bedeute das, weiter an den Strukturreformen zu arbeiten und seine erfolgreiche Haushaltspolitik fortzusetzen. Im Gegenzug müssten die Gläubiger ihre Zusage einlösen, über Schuldenerleichterungen zu reden. „Vorstellbar wären niedrigere Zinsen, längere Kreditlaufzeiten und zusätzliche tilgungsfreie Jahre“, erläuterte Samaras.

Zur aktuellen Diskussion um eine mögliche Lockerung des Stabilitätspakts sagte Samaras dem Handelsblatt: „Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum gehören zusammen, ich sehe das nicht als Dilemma.“ Der griechische Premier sprach sich dafür aus, die Grundstrukturen des Stabilitätspakts beizubehalten.

Das vollständige Interview lesen Sie im „Kaufhaus der Weltwirtschaft“ oder bei „Handelsblatt Live“, der dreimal täglich aktualisierten Digitalzeitung, die über eine App für iPad und Android verbreitet wird.

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