Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.01.2012

08:42 Uhr

Arabische Liga

Syrien lehnt einen Rückzug von Assad ab

Die Arabische Liga ist weiter um eine Entschärfung der Proteste in Syrien bemüht. Vorschläge zum Rückzug von Präsident Baschar al-Assad betrachtet die syrische Regierung als Verletzung ihrer nationalen Souveränität.

Ein Mann hält ein Bild seines Präsidenten Baschar al-Assad in die Luft. dpa

Ein Mann hält ein Bild seines Präsidenten Baschar al-Assad in die Luft.

BeirutSyrien hat den von der Arabischen Liga vorgeschlagenen Rückzug von Präsident Baschar al-Assad abgelehnt. Die Entscheidungen der Liga seien eine Verletzung der nationalen Souveränität, hieß es in einer Meldung der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur. Syrien betrachte die Vorschläge als Einmischung in die nationalen Angelegenheiten.

Die arabischen Außenminister einigten sich am Sonntag auf einen politischen Fahrplan für Syrien, das seit Monaten von Gewalt erschüttert wird. Assad soll nach den Vorstellungen der Arabischen Liga die Macht an einen Stellvertreter abgeben und eine Einheitsregierung bilden. Danach soll es vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben, um die Krise in Syrien zu beenden und den Weg für eine Demokratie freizumachen.

Die Entsendung von Beobachtern der Arabischen Liga hatte nicht zu einem Rückgang der Gewaltaktionen von Armee und Polizei gegen Oppositionskräfte in Syrien geführt. Auch ein von der Liga mit der syrischen Führung vereinbarter Friedensplan blieb Makulatur. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind in dem Konflikt bislang mehr als 5000 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon Zivilisten.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Pro-D

23.01.2012, 08:59 Uhr

Bereite sich Israel schon auf den Sturz in Syrien vor???
-----------------------------------


Israel will Militärflugzeuge auf Zypern stationieren


Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat ein Verteidigungs- abkommen mit dem griechischen Teil Zyperns unterschrieben, als Gegenmassnahme zu der angeblichen türkischen Bedrohung gegen eine gemeinsame Ausbeutung der Gasfelder im östlichen Mittelmeer. Israel hat bereits die militärische Zusammenarbeit mit Griechenland verstärkt und beide Länder haben schon mehrmals gemeinsame Manöver abgehalten. Um den Luftraum und das Seegebiet um Südzypern überwachen zu können, will Israel auf der Insel Militärflugzeuge stationieren.


Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×