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14.07.2011

10:04 Uhr

Arabischer Frühling

Die vergessene Revolution

VonMartin Gehlen

Vor einem halben Jahr flüchtete Tunesiens Diktator Ben Ali nach Saudi-Arabien und löste damit eine Welle von Aufständen im Nahen Osten aus. Was bleibt von den vergessenen Revolutionen - und wie werden sie weitergehen?

Unruhen in Jemen dauern an

Video: Unruhen in Jemen dauern an

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KairoNach den spektakulären Volkstriumphen in Tunesien und Ägypten wird die Orientierung schwieriger, die revolutionäre Fahrt ist ins Stocken geraten. Sechs Monate nach der Flucht des tunesischen Diktators Zine el-Abidine Ben Ali zweifeln Millionen junger Menschen in Tunis und Kairo an ihrer neuen Zukunft.

Terrorangst: Gaddafi droht mit Anschlägen in Europa

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Die verbliebenen Diktatoren der Region wehren sich unterdessen immer gewaltsamer gegen ihren Sturz. In Libyen herrscht Bürgerkrieg, in Syrien Staatsterror und im Jemen Staatszerfall. Umbruch in Nahost – eine erste Bilanz nach sechs Monaten.

Kommentare (2)

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bommel

14.07.2011, 10:49 Uhr

das problem ist nicht ein arabisches problem gewesen. diese demokratiebewegungen waren nur die folge der finanzkrise, welche den bürgern, die ohnehin schon fast nix hatten, die lebensmittel unbezahlbar gemacht haben. also war der auslöser die westliche welt, die wie die hure babylon mit dem teufel ins bett geht und ihr ausschweifendes leben mit faulen krediten abdeckt. nun steht die westliche welt selbst vor dem abgrund: siehe usa- und eu-krise. es hat sich halt nur in die verursacher-richtung verschoben und diese verursacher (finanzsystem usa und finanzsystem europa) bekämpfen sich nun gegenseitig (und china seiht wohl erst einmal tataenlos zu), bis es nur noch weltweit verlierer gibt.

Account gelöscht!

14.07.2011, 15:02 Uhr

Es gibt in Nordafrika keine Demokratiebewegung. Den Menschen dort geht es darum, nicht weiter zu verarmen. Deshalb wollen sie vom Westen Geld, aber keine westliche Demokratie. Am Ende wählen sie wieder die Musel-Brüder, verhüllen ihre Frauen und lachen über die westliche Dakadenz.

Nur bei uns wird dies völlig falsch interpretiert. Unsere einfältigen Gutmenschen glauben immer noch an die Demokratie, die es im Grunde nur in der Schweiz gibt und die weltweit niemand braucht. Deshalb gibt es auch keine Revolution. Gaddafi bleibt im Amt bis zu seinem Tode, weil er von seinem Volk geliebt wird. Da helfen keine Bomben. Die paar Rebellen wollen doch nur an das Geld aus dem Ölverkauf, aber garantiert keine Demokratie.

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