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28.09.2011

11:14 Uhr

Arbeitslosigkeit

Sozialer Frieden Griechenlands bedroht

Weil die Arbeitslosigkeit in Griechenland 2012 auf 26 Prozent steigen soll, sieht eine Studie den sozialen Frieden des Landes bedroht. Auch die Rentenkassen könnten laut dem Bericht dann unter „enormen Druck“ geraten.

Griechen protestieren gegen die Zustände in ihrem Land. dapd

Griechen protestieren gegen die Zustände in ihrem Land.

AthenGewerkschaften in Griechenland rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr auf 26 Prozent steigt. Eine entsprechende Studie des Arbeitsinstituts des größten Gewerkschaftsverbandes (GSEE) im privaten Bereichs beklagt, dass der soziale Friede im Land bedroht sei. 

„Wir sprechen von 1,3 Millionen Arbeitslosen in einem Land mit einer Bevölkerung von 11,3 Millionen“, sagte der Chef des Instituts Savvas Robolis im Fernsehen. Das Institut geht davon aus, dass die Wirtschaft erst 2015 um höchstens 0,8 Prozent wieder wächst, wie Institutsmitarbeiter Petros Rylmon sagte. Wegen der schwachen Wirtschaftsentwicklung könnten die Rentenkassen unter „enormen Druck“ geraten, da die Einnahmen einbrechen dürften, hieß es in dem am Mittwoch bekanntgewordenen Bericht weiter. 

Die Arbeitslosenquote könnte 2012 Werte wie in den 60er Jahren erreichen. Damals hatten viele Griechen das Land wegen mangelnder Aussichten verlassen. In Griechenland schrumpfte die Wirtschaft 2010 um 4,5 Prozent. Dieses Jahr wird mit einem Minus von 5,3 Prozent gerechnet.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

28.09.2011, 11:48 Uhr

Ja ihr Griechen, vertraut den Sozialisten und dann habt ihr auch eine Agenda, H4 und Rente ab 90. Unsere SPD hilft.

pendler

28.09.2011, 12:03 Uhr


Nun gebt den Griechen doch endlich die Drachmen zurück. Haben unsere lieben Brüder im Süden nicht auch mal eine Chance verdient. Sie vertragen den Euro nicht und jeder, der noch einen Rest von Menschlichkeit hat, hilft, dass die GR wieder wettbewerbsfähig werden.

Wer versucht, die GR auch weiterhin mit dem € zu beglücken, ist so mies, wie ein Zoowärter, der versucht eine Antilope mit Fleisch zu füttern.

Krise

28.09.2011, 12:46 Uhr

... ist das alles ein Wunder! Wir schmeissen unser Geld zum Fenster raus bei den Griechen..

was tuen diese im Gegenzug ... nichts!!!
35Milliarden Steuerschulden von 14000 Bürgern werden nicht eingetrieben...

Unternehmen flüchten nach Bulgarien und produzieren dort (die Beamten und Behörden arbeiten nicht effizient - so vor 14 Tagen im Fernsehen)...

und auf den Marktplätzen kehrt man zum Tauschhandel zurück wie im Mittelalter...

mir brennt eigentlich da nur eine Frage unter den Fingernägeln.. und diese Frage ist eigentlich die Frage worum es bei der Sache geht Euro hin und her!..

WAS IST DAS UNSER PROBLEM????? eben GAR NICHT!!!!!

Reduziert auf einen Deutschen bedeutet dies... Auto gekauft auf pump.. Raten nicht gezahlt! Kiste Wweg...

Alles andere ist doch hier vergebens!!!

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