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07.02.2017

11:34 Uhr

Asia Business Insights

„Asien ist dort, wo das Wachstum ist“

Während das neue Amerika Protektionismus fördert, setzt die Handelsblatt-Konferenz Asia Business Insights ein Signal für Respekt und fairen Welthandel. Den Auftakt machen der weltweite Chef von HSBC und der Henkel-CEO.

Der Vorstandschef der globalen Großbank HSBC, Stuart Gulliver, hält die erste Hauptrede. Seine Meinung: Asien wird sich weiter für den Handel öffnen, wenn sich andere Teile der Welt ihm verschließen. Stephan Scheuer

Stuart Gulliver

Der Vorstandschef der globalen Großbank HSBC, Stuart Gulliver, hält die erste Hauptrede. Seine Meinung: Asien wird sich weiter für den Handel öffnen, wenn sich andere Teile der Welt ihm verschließen.

Voller Zuversicht ist die Handelsblatt-Konferenz Asia Business Insights gestartet. „Wir wollen heute keine Mauern bauen, sondern sie einreißen“, sagt Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart den 300 Zuhörern im Sitzungssaal des Düsseldorfer Hyatt Hotels. Es ist seine Antwort auf das neue Amerika, dass unter US-Präsident Donald Trump eher Abschottung und Patriotismus fördert.

Auch der weltweite Chef von HSBC, Stuart Gulliver, greift das Thema auf – und richtet den Blick nach Fernost. Asien werde sich weiter für den Handel öffnen, während sich andere Teile der Welt dem Protektionismus zuwenden. In den nächsten Jahrzehnten werde China die größte und Indien die drittgrößte Wirtschaft, prognostiziert Gulliver in seiner Keynote. Und weiter: „Der amerikanische Traum des 20. Jahrhunderts ist der asiatische Traum des 21. Jahrhunderts.“ Seine Botschaft des Tages lautet: „Asien ist dort, wo das Wachstum ist“.

Für eine offene Gesellschaft wirbt auch die HSBC Deutschlandchefin Carola Gräfin von Schmettow. „Deutschland hat allen Grund, an seiner Offenheit festzuhalten“, sagt sie auf der Konferenz-Bühne. „Deutschland hat in Asien ein sehr gutes Image“, lobt Henkel-CEO Hans Van Bylen in seiner Ansprache. Sein Unternehmen ist stark in Asien engagiert: „Wir entwickeln dort, wo unsere Kunden sind.“ Ein Tipp seinerseits: „Lokale Manager sind erfolgreicher.“ So leitet eine Chinesin das China-Geschäft für Henkel.

Mehr als 600 Interessenten hatten sich für die Asien-Konferenz angemeldet, 300 passen in den großen Sitzungssaal. Sie sind gekommen, um den prominenten Asienkennern zuzuhören. Neben dem weltweiten Chef von HSBC und dem Henkel-Vorstandsvorsitzenden zählen dazu die Botschafter Russlands, Indiens, Chinas und Deutschlands ehemaliger Außenminister Joschka Fischer werden sich pointiert zu Wort melden. Sie berichten über ihre Erfahrungen aus dem asiatischen Wirtschaftsraum und geben Einblicke in die asiatische Businesskultur.

Unter den Zuhörern sind Firmeneigentümer, Geschäftsführer, CEOs, Führungskräfte aus Mittelstand und Industrie und auf Asien spezialisierte Unternehmensberatungen und Kanzleien. Für die Tagung gilt, was der große chinesische Reformer Deng Xiaoping uns hinterlassen hat: „Suche die Wahrheit in den Fakten.“ Wir halten Sie bei Handelsblatt Online und via Twitter (#asiabusiness) auf dem Laufenden.

„Wir wollen heute keine Mauern bauen, sondern sie einreißen“, so Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart bei der Eröffnung. Stephan Scheuer

Eröffnung durch den Herausgeber

„Wir wollen heute keine Mauern bauen, sondern sie einreißen“, so Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart bei der Eröffnung.

Mehr als 300 Gäste auf der Tagung „Asia Business Insight“. Nicole Bastian

Treffen in Düsseldorf

Mehr als 300 Gäste auf der Tagung „Asia Business Insight“.

„Wir entwickeln dort, wo unsere Kunden sind“, sagt Henkel-CEO Hans Van Bylen (r.) im Gespräch mit Handelsblatt-Redakteur Frank Sieren. twitter.com

Henkel-Chef auf der Konferenz

„Wir entwickeln dort, wo unsere Kunden sind“, sagt Henkel-CEO Hans Van Bylen (r.) im Gespräch mit Handelsblatt-Redakteur Frank Sieren.

HSBC-Trinkaus-Chefin Carola Gräfin von Schmettow und Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart. Gabor Steingart

Im Gespräch vor dem Auftritt

HSBC-Trinkaus-Chefin Carola Gräfin von Schmettow und Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart.

„Deutschland hat allen Grund, an seiner Offenheit festzuhalten“, so die Chefin von HSBC Trinkaus, Carola Gräfin von Schmettow. Stephan Scheuer

Carola Gräfin von Schmettow

„Deutschland hat allen Grund, an seiner Offenheit festzuhalten“, so die Chefin von HSBC Trinkaus, Carola Gräfin von Schmettow.

Gespannte Zuhörer im Sitzungssaal des Düsseldorfer Hyatt Hotels twitter.com

Volles Haus

Gespannte Zuhörer im Sitzungssaal des Düsseldorfer Hyatt Hotels

Von

HB

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