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25.08.2012

13:52 Uhr

Athen-Austritt aus Euro

"Es gibt erhebliche Risiken"

Nun stimmt auch EU-Kommissar Günther Oettinger in die Euro-Warnungen mit ein: Er zeigt sich besorgt vor den unkalkulierbaren Folgen eines Austritts Griechenlands.

EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU). dpa

EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU).

München"Niemand kann mit Gewissheit sagen, was passiert, wenn Griechenland aus der Eurozone ausscheidet. Es gibt aber erhebliche Risiken, und ich rate dringend dazu, diese Risiken nicht heraufzubeschwören", sagte der für Energie zuständige EU-Kommissar dem "Focus" laut Vorabbericht vom Samstag.

Oettinger kritisierte indirekt deutsche Politiker, die offen über ein griechisches Euro-Aus spekulieren. "Man darf die Griechen nicht aus der Eurozone hinausdrängen. Wir als Deutsche sollten uns dem entgegenstellen", sagte er. Oettinger rief dazu auf, europafeindliche Töne aus deutschen Wahlkämpfen herauszuhalten. Das müsse auch für Bayern gelten.

Von

dapd

Kommentare (20)

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R.Rath

25.08.2012, 14:14 Uhr

Die guten Leutchen haben alle Angst vor den Freien Wählern, vor allem die CSU hat die Hosen gestrichen voll, deshalb auch der Vorstoß von Herr Dobrint und anderen CSU-Oberen. Überzeugungen haben diese Politiker alle nicht, sondern sie richten sich aus nach Opportunitäten und Chancen oder Nicht-Chancen in Wahlkämpfen aus.
Öttinger ist zum Totaleurokraten mutiert, wie es seiner Position entspricht, möglicherweise steht er auch unter politischem Druck, sich entsprechend zu äußern.
Herr Rösler sollte sich in seiner Meinung nicht beirren lassen, Griechenlands Austritt aus der Währungsunion ist machbar und nicht nur machbar sondern dringend notwendig, will man nicht in ein bodenloses Faß und damit in den politischen Orkus starren und letzlich hineinfallen.

athene

25.08.2012, 14:21 Uhr

Alle reden seit WOCHEN darüber, welch unabsehbares Szenario der Austritt von GREXIA bringen würde. Wie sind die "Gesetze" an Börse und Finanzmarkt? Was längst bekannt, schockt nicht (mehr). Schockierend ist eher das infantile Schauspiel des neuen Grexia-Premiers in Berlin und Paris. Die Pressefotos zeugen von persönlicher Überforderung am politischen Geschäft dieses Herrn!! Wie ein Hampelmann trippelt er den roten Teppich neben AM in ihrem breiten Schritt mit. In Paris lässt er sich beinahe vom 1,5m entfernten "Hollandaise" mit ausgebreiteten Armen erdrücken; eingeknickt blickt er leicht-verwirrt wirkend zur Kamera. Eine Schauspielschule unter Aristoteles wäre wirksam - oder nicht mehr.

xyz

25.08.2012, 14:22 Uhr

Es weiß aber auch keiner was passiert, wenn Griechenland in der Eurozone bleibt!

Viele in der Wirtschaft kennen bestimmt den Spruch:

Lieber einmal richtig bluten als ein Leben lang!

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