Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.09.2011

18:20 Uhr

Atomenergiebehörde

Iran arbeitet heimlich an Atomwaffenprogramm

Die internationale Atomenergiebehörde verfügt laut einem Medienbericht über glaubwürdige Hinweise darüber, dass der Iran Komponenten für Atomwaffen entwickelt.

IAEA-Cehf Yukiya Amano. dapd

IAEA-Cehf Yukiya Amano.

WienDie internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zeigt sich in einem Bericht sehr besorgt über das vermutete iranische Atomwaffenprogramm. Die Behörde in Wien erhalte immer neue Geheimdienstinformationen zu diesem Thema. „Viele Mitgliedstaaten“ hätten Hinweise für die Einschätzung geliefert, wonach der Iran weiterhin heimlich an Komponenten für Atomwaffen arbeitet.

Dabei gehe es auch um Atomraketen.  „Im Besonderen ist die Agentur zunehmend besorgt über mögliche geheim gehaltene Aktivitäten auf dem Gebiet der Nukleartechnik in der Vergangenheit oder gegenwärtig (...), einschließlich Aktivitäten zur Entwicklung nuklearer Bestückung von Raketen“, heißt es in dem Report. Der Bericht über den Iran zeigt den Informationen zufolge, dass das islamische Land mit seinen Plänen vorankommt, selbstständig die vollständige Ausrüstung und alles Atommaterial herzustellen, das nötig ist, um sein Atomprogramm ins Laufen zu bringen.

Das interne Papier an die Mitgliedstaaten bestätigt, dass in der unterirdischen Anlage Fordo bereits mit der Installation von Zentrifugen zur Urananreicherung begonnen wurde, die Iran erst lange geheim gehalten hatte. IAEA-Chefinspektor Herman Nackaerts sei zu einem Besuch in einer Anlage zur Herstellung von Zentrifugen und einer Fabrik zur Herstellung von Kernbrennstoff eingeladen worden.

Viele Länder verdächtigen den Iran aufgrund von Geheimdienstinformationen an die IAEA, an Atomwaffen zu arbeiten. Teheran hat dies stets zurückgewiesen.

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

02.09.2011, 19:35 Uhr

Von Iran geht größte Gefahr aus

Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich gestern mit einer Delegation von 27 US-Kongressabgeordneten unter Leitung von Kevin McCarthy getroffen. In seiner Ansprache an die Delegationsmitglieder betonte Netanyahu die iranische Bedrohung für Israel, die Region und die ganze Welt.

"Der Iran stellt für uns heute die größte Gefahr dar. Er unterstützt die führenden radikalen Gruppen und verursacht Instabilität in der Region. Sein Ziel ist es, jede Chance auf demokratische Regierungen, Frieden und Freiheit im Nahen Osten zu zerstören."

Der Ministerpräsident dankte den Kongressabgeordneten für ihre Unterstützung und für die Unterstützung der USA bezüglich des Raketenabwehrsystems "Iron Dome". Er sagte, dass dieses bereits eingesetzt werde und erfolgreich Raketen abfange, die aus dem Gaza-Streifen auf Bevölkerungszentren in Israel geschossen werden.

Amt des Ministerpräsidenten, 16.08.11 - Übersetzung: Botschaft des Staates Israel in Berlin

Account gelöscht!

02.09.2011, 19:42 Uhr

Iran strebt nach atomaren Angriffswaffen

Die neuesten Berichte der Aufsichtsbehörde der Vereinten Nationen brachten weitere Hinweise darauf, dass das iranische Atomprogramm auch militärische Dimensionen hat.

Das Datum der Veröffentlichung ist beachtenswert !

http://haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5551

Account gelöscht!

02.09.2011, 19:47 Uhr

Iran testet ballistische Raketen mit Reichweite bis Europa


Raketen können Europa, Israel erreichen: massive Militärübung / `Intelligente´ Antischiffsraketen mit einer Reichweite von 320 km / Raketen werden von Irans Revolutionsgarde kontrolliert



Iran hat am Montag eine „groß angelegte“ Militärübung im Persischen Golf durchgeführt, um die Reichweite neu entwickelter Raketen zu testen, darunter die ballistische Rakete „Sejil“.

http://haolam.de/?site=artikeldetail&id=5712

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×