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16.04.2012

10:42 Uhr

Atomgespräche

Iran ruft zu Fahrplan auf

Zwei Tage nach der Wiederaufnahme der Atomgespräche mit Teheran hat der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi die Weltmächte zu einem Fahrplan für die weiteren Verhandlungen aufgerufen.

Am Wochenende fanden Gespräche in Istanbul statt. dpa

Am Wochenende fanden Gespräche in Istanbul statt.

Teheran „Experten beider Seiten sollten einen Fahrplan zusammenstellen, um die Schritte vor dem Treffen im kommenden Monat in Bagdad abzuklären und den Beginn eines Prozesses der Vertrauensbildung schon zu ermöglichen“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Fars den iranischen Außenminister am Montag. Nach einem als positiv bezeichneten Neustart internationaler Gespräche in Istanbul hatten Unterhändler für den 23. Mai in der irakischen Hauptstadt Bagdad ein weiteres Treffen vereinbart.

Grundlage der Gespräche soll der Atomwaffensperrvertrag sein, wobei die 5+1-Gruppe das Recht des Irans auf die friedliche Nutzung der Atomenergie vollständig achten will. Zur 5+1 gehören die Veto-Mächte des UN-Sicherheitsrat - China, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA - sowie Deutschland.

„Es ist nun zu früh, um über Details zu sprechen. Tatsache ist aber, dass eine Beendigung des Atomstreits im Interesse sowohl des Iran als auch des Westens ist“, sagte Salehi. Die neue Verhandlungsrunde gilt als letzte Chance, mögliche Militärschläge Israels gegen iranische Atomanlagen abzuwenden. Der Westen befürchtet, dass der Iran seine Fertigkeit zur Anreicherung von Uran zum Bau von Atombomben nutzen könnte. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad pocht dagegen auf das Recht, Atomtechnik für die Energieerzeugung und die medizinische Forschung zu nutzen.

Von

dpa

Kommentare (5)

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pro-d

16.04.2012, 11:25 Uhr

So lange wie es noch Staaten wie den friedliebenden IRAN gibt, muss man sich wirklich keine Sorgen machen.

Auf der einen Seite ist dort unten der Kriegstreiber Israel, der einen Krieg nach dem anderen vom Zaun reißt und auch nicht davor Halt macht, einfach mal wieder ein paar hundert Palästinenser mit Phosphorbomben grauenhaft zu verbrennen.

Auf der anderen Seite der Friedensgarant IRAN, der schon seit über 300 Jahren keinen Krieg mehr begonnen hat.

Hermann.12

16.04.2012, 16:26 Uhr

Auch wenn es guten Grund gibt Israel ebenfalls immer wieder auf die Finger zu schauen, ist die Darstellung Israels als Kriegstreiber entweder eine Lüge oder auf extrem schlechte Information zurückzuführen.
Denn bislang ging und geht jede Eskalation auf Aktionen der Gegner Israels zurück.
Ganz nach dem Motto die ständigen bomben und Raketenangriffe werde nin dne Medeine nicht mehr wahrgenommen, wohl aber die israelischen Reaktionen.
Das in so einme klima Israel sich schwer tut immer fair und korrwekt zu bleiben liegt in der Natur der Sache eines solchen Konfliktes.
Den permanent Angegriffenen aber zum Aggressor zu stempeln ist eine dreiste Unverschämtheit.

H.

Peter-Pan

16.04.2012, 22:31 Uhr

Nichts für ungut, nur fällt mir bei den Kommentaren über internationale östliche Themen auf, das es öfters so scheint, als wenn der Verursacher solcher Nachrichten selbst hier noch versucht, sich raus zu reden.

Eine Frage?....

Wann hört ihr auf Feige zu sein und euch euerm eigenen Gott zu verleugnen, alles wofür ihr kämpft, wurde geschaffen, um armen reiches zu geben, weil DIE MENSCHHEIT mal arm dran war und NICHT IHR.....

Haben wir nicht alle die gleichen Gefühle in der Seele?
Sei einfach, Sei du, nicht Gott, wir sind alle keine Götter

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