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07.09.2012

23:35 Uhr

Atomkonflikt

Israels Verteidigungsminister spricht von Präventivschlag

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak zeigt sich ungeduldig: Zögerlichkeit könne in Angriffsfragen gravierende Folgen haben. Den Iran und sein Atomprogramm erwähnte er dabei nicht.

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak. AFP

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak.

Tel AvivVor dem Hintergrund des Atomkonflikts mit dem Iran hat der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ gewarnt.

Es gebe Situationen, „in denen ein Angriff (noch) nicht notwendig erscheint, aber es klar ist, dass er zu einem späteren Augenblick nicht mehr möglich ist“, zitierte die Zeitung „Times of Israel“ den Minister am Freitag. In solchen Fällen könnten die Folgen von Zögerlichkeit gravierend und militärische Präventivschläge deshalb geboten sein. Den Iran und sein umstrittenes Atomprogramm erwähnte er nicht.

Allerdings hatte Barak in der Vergangenheit wiederholt gewarnt, der Iran könne durch die Verlagerung seiner Atomanlagen in Bunker schon in naher Zukunft „immun“ gegen israelische Militärschläge werden. Medien hatten dies als Warnung verstanden, Israel wolle den Iran schon bald angreifen.

Die militärisch wesentlich stärkeren USA könnten mit ihren Waffen jedoch auch später noch effektiv eingreifen und drängen Israel deshalb, Sanktionen und Diplomatie mehr Zeit einzuräumen. Notfalls will jedoch auch Amerika den Iran militärisch daran hindern, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen. Der Iran bestreitet, Atomwaffen anzustreben.

Von

dpa

Kommentare (12)

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CristoforosColombos

08.09.2012, 00:05 Uhr

"Notfalls will jedoch auch Amerika" - Welches Amerika meint man nun genau?

ex_Kamikaze

08.09.2012, 00:07 Uhr

"Notfalls will jedoch auch Amerika den Iran militärisch daran hindern"
Ganz Amerika?
Nein ein kleiner Teil im Norden des Ganzen...

Amerika ist ein Kontinent und diese Nennung sollte nicht mißbraucht werden um in einem Atemzug die militante Außenpolitik der USA mit ganz Amerika zu legitimieren.

Der_Henker

08.09.2012, 05:32 Uhr

[+++Beitrag wurde von der Redaktion gelöscht+++]

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