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10.03.2012

13:32 Uhr

Atomregulierungsbehörde

USA verschärfen Vorschriften für AKW

Die Atomaufsicht der USA hat schärfere Notfallvorschriften für Kernkraftwerke verhängt. Die Betreiber müssen künftig mehr Sicherheitsausrüstung vorhalten, um Helfer im Notfall besser ausrüsten zu können.

Eine Anlage in San Diego County, Kalifornien. Reuters

Eine Anlage in San Diego County, Kalifornien.

WashingtonZwei Tage vor dem Jahrestag des Beginns der Atomkatastrophe von Fukushima sind in den USA schärfere Notfallvorschriften für Atomkraftwerke erlassen worden. Die Atomregulierungsbehörde wies am Freitag (Ortszeit) alle Betreiber an, jeden Reaktor mit genügend Sicherheitsausrüstung auszustatten und diese auch ausreichend zu schützen. Damit soll den Angaben zufolge erreicht werden, dass bei zeitgleich mehreren Notfällen in jedem Teil einer Anlage Helfer schnell und gut ausgerüstet einschreiten können.

Die Betreiber wurden darüber hinaus aufgefordert, bei Siedewasserreaktoren die Lüftungssysteme zu verbessern und die Pegelstände in den Abklingbecken besser zu kontrollieren. Um die neuen Notfallvorschriften umzusetzen, haben die Energieversorger nun bis Ende 2016 Zeit. Zahlreiche Unternehmen haben nach eigenen Angaben ihre Sicherheitsvorkehrungen seit der Atomkatastrophe in Fukushima bereits verbessert. Das Unglück war vor einem Jahr durch ein Erdbeben und einen darauffolgenden Tsunami ausgelöst worden.

Von

afp

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