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31.12.2011

12:57 Uhr

Atomstreit

EU ist offen für Gespräche mit dem Iran

Im Atomstreit mit der Islamischen Republik hat sich die Europäische Union gesprächsbereit gezeigt. Zu einem Treffen sei die EU-Außenbeauftragte Ashton aber nur bereit, wenn der Iran keinerlei Bedingungen stelle.

Catherine Ashton ist EU-Außenbeauftragte. AFP

Catherine Ashton ist EU-Außenbeauftragte.

BrüsselDie Europäische Union hat sich im Atomstreit mit dem Iran offen für neue Gespräche gezeigt. Voraussetzung sei allerdings, dass vom Iran keinerlei Vorbedingungen gestellt würden, schrieb ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton in einer Email am Samstag.

Die halbamtliche Nachrichtenagentur Mehr hatte zuvor berichtet, dass Chefunterhändler Said Dschalili in einem Brief an Ashton neue Gespräche der sogenannten Sechsergruppe anbieten wolle. Ashton habe im November an Dschalili geschrieben, aber bislang keine Antwort erhalten, sagte ihr Sprecher.

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Unklar war am Samstag, ob der Iran wie geplant Raketentests abgehalten hat. Während die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass die Islamische Republik unter anderem Langstreckenraketen abgefeuert habe, sagte der stellvertretende Marine-Befehlshaber Admiral Mahmud Musawi dem Staatsfernsehen, dass die Tests zum Abschluss eines Seemanövers in den kommenden Tagen stattfinden würden.

Der Iran hatte mit der Schließung der weltweit wichtigsten Ölhandelsroute - der Straße von Hormus zum Persischen Golf - gedroht, falls der Westen im Streit um das Atomprogramm des Iran wie angekündigt die iranischen Ölexporte mit Sanktionen belegt.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Antreiber

31.12.2011, 13:43 Uhr

Schön der Hinweis unter dem lückefüllenden Bild, daß C. Ashton EU-Außenbeauftragte IST. Gut, daß das nochmals festgestellt wurde.

Also, die Frau stellt die Bedingung, daß der Iran keine Bedingungen stellen darf?

Tja, du Inselschönheit, mach hier nicht auf arbeitsscheu, sondern flieg nach Teheran, dann kannste für unser Geld auch was leisten.

Es geht nämlich darum, überhaupt ein Gespräch zu führen! Und eine EU-Außenbeauftragte, sollte ja so versiert sein, ein Gespräch auch dann erfolgreich zu führen, wenn die Gegenseite vorher Bedingungen gestellt hat.

BaburDerTiger

31.12.2011, 15:15 Uhr

Wahrscheinlich ist die EU schon so bankrott (wer soll den gerade entstehenden teuren Diplomatendienst der EU denn auch noch schultern), dass man bei der Gelegenheit mal kurz so nach der Bereitschaft bzgl. Kredit fuer den Euro-Raum nachfragen koennte. Man haette da ne tolle Inverstmentmoeglichkeit namens EFSF...Tja,in ein paar Jahren wird jeder EU-Kommissar dankbar sein, wenn er denn noch einen Gespraechstermin im Iran oder China oder sonst einer Achse des Boesen-Macht bekommt.

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