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26.06.2015

14:51 Uhr

Auch Opfer aus Deutschland

37 Tote bei Anschlag auf Touristenhotel in Tunesien

Durch Schüsse vor einem Strandhotel in Tunesien sind mindestens 37 Menschen getötet worden. Laut Staatsmedien hätten Bewaffnete vor dem Hotel am Strand von Sousse um sich geschossen.

Tunesien

Dutzende Tote bei Anschlag auf Strandhotel

Tunesien: Dutzende Tote bei Anschlag auf Strandhotel

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TunisBei Terroranschlägen auf Hotels an der tunesischen Küste sind mehrere Menschen getötet worden. Medienberichten ist die Zahl der Opfer auf 37 gestiegen. Ein Angreifer sei erschossen worden, berichtete das tunesische Staatsfernsehen am Freitag. Zunächst war von mindestens sieben Opfern die Rede. Das Attentat fand im Urlaubsort Sousse statt, rund 150 Kilometer von der Hauptstadt Tunis entfernt. Das Resort ist bei Tunesiern und Europäern beliebt.

Der Sprecher des Innenministeriums, Ali Aroui, sagte, die Zahl der Opfer könne noch steigen. Einer der Täter sei getötet worden, der andere werde von der Polizei gesucht. Unter den Opfern sollen auch Urlauber aus Deutschland, Belgien und Großbritannien sein.

Karte von Tunesien: Der Anschlag ereignete sich am Strand von Sousse. Google Maps

Anschlag in Tunesien

Karte von Tunesien: Der Anschlag ereignete sich am Strand von Sousse.

Mitte März hatten zwei Bewaffnete in Tunis das berühmte Bardo-Nationalmuseum angegriffen und dabei 21 Touristen und einen Polizisten getötet. Obwohl die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) sich zu dem Anschlag bekannte, machte die tunesische Regierung die mit dem rivalisierenden Al-Qaida-Netzwerk verbündete islamistische Brigade Okba Ibn Nafaa dafür verantwortlich.

Anders als in Ländern wie Libyen, Syrien oder Ägypten blieb es in Tunesien nach den Volksaufständen des „Arabischen Frühlings“ lange Zeit ruhig. Allerdings gibt es mehrere islamistische Extremistengruppen in dem Land, etwa die Ansar al-Scharia. Im Nachbarland Libyen versucht zudem die IS-Miliz an Boden zu gewinnen. Nach Schätzungen der Behörden haben sich 3000 Tunesier dem IS in Syrien oder dem Irak angeschlossen. Die tunesische Regierung ist in Sorge, dass Rückkehrer im Land Anschläge verüben könnten.

Kuwait: Anschlag auf Moschee fordert viele Tote

Kuwait

Anschlag auf Moschee fordert viele Tote

Ein Anschlag auf eine schiitische Moschee in Kuwait hat viele Todesopfer gefordert. Augenzeugen berichten von mindestens 25 Toten. Die Terrororganisation Islamischer Staat hatte zuvor zu Attentaten aufgerufen.

Kommentare (5)

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Herr Horst Meiller

26.06.2015, 16:07 Uhr

Das teufliche, (...) ist mitten unter uns. Und sie werden immer mehr, weil unsere Politiker sämtliche Grenzen und Schleusen öffnen und immer mehr hierher holen. Der Bürgerkrieg mit dem Islam wird kommen.
In etwa 25 oder 30 Jahren, wenn Murksel kurz vor ihrem natürlichen Tode ist, dann wird sie wahrscheinlich in einem ihrer letzten Interviews schreiben lassen:
"Wir konnten doch nicht ahnen, dass es sich so entwickleln würde. Wer konnte denn damit rechnen, daß diese lieben, freundlichen Menschen, die zu uns gehören, sich so zu ihrem Nachteil verändern würden. Wir haben doch alternativlos ganze Arbeit geleistet..."
Bis dahin hat sie sehr gut vom Steuerzahler gelebt und kann die Last des Ganzen und den Untergang des Landes dann frohen Mutes, mit Hosenanzug und Raute, unseren Kindern und Enkeln überlassen.

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Herr Wolfgang Trantow

26.06.2015, 16:13 Uhr

Heute hat wieder der friedliche Islam, lt. unseren Christen, Merkel, Gauck und Wulff, zugeschlagen. Morde/Terror in Frankreich, Kuwait und Tunesien zeugen von der Friedfertigkeit des Islams. Den Befehlt des Islams: Tötet Andersgläubige" haben die "Christen" vergessen. Sind dies nicht geistige Brandstifter/Unterstützer mit der Bahauptung: Der Islam gehört zu Deutschland? Will man schon vorbeugen um finanzielle Entschädigungen für die Opfer zahlen zu können?

Herr Billyjo Zanker

26.06.2015, 17:45 Uhr

Sollte nicht auch einer bei den "Einreisenden", ach so netten Glaubensidioten einer bei sein, dann wird sicher auch bei der massenhaften Vermehrung der bereits in Europa lebenden sich der ein oder andere Bombenleger rekrutieren lassen.

Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber, ich glaube wir sind bereits auf dem richtigen Weg.

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