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14.09.2011

18:55 Uhr

Aufrüstung

Iran könnte Atomrakete entwickeln

In westlichen Ländern wächst die Besorgnis über das iranische Atomprogramm. So mehren sich Hinweise, dass der Iran eine Atomrakete entwickeln könnte. Die Länder zeigen sich alarmiert, dass Uran unterirdisch angereichert wird.

Iranische Arbeiter stehen vor dem Kernkraftwerk Buschehr. Reuters

Iranische Arbeiter stehen vor dem Kernkraftwerk Buschehr.

WienDie Westmächte sehen wachsende Hinweise, dass der Iran eine Atomrakete entwickelt. Das Atomprogramm der Islamischen Republik schreite in einer besorgniserregenden Richtung voran, erklärten Großbritannien, Frankreich und Deutschland auf der Ratssitzung der Internationalen Atomenergieagentur IAEA am Mittwoch in Wien.

Wie die USA zeigten sich die drei europäischen Länder besonders alarmiert über die Entscheidung der Führung in Teheran, die Anreicherung höhergradigen Urans unter die Erde zu verlegen. Das Fehlen plausibler wirtschaftlicher Begründungen sei Anlass zu größter Besorgnis über die Absichten des Iran, erklärte der britische Botschafter Simon Smith auch im Namen Frankreichs und Deutschlands.

Zusammen mit Russland und China haben die vier Westmächte bislang vergebens nach einer diplomatischen Lösung des Atomstreits gesucht, der sich auch zu einem Konflikt im Nahen Osten entwickeln könnte. Der Iran bestreitet den Vorwurf, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an Atomwaffen zu arbeiten. Die UN und die Europäische Union haben gegen den Golfstaat Iran Sanktionen verhängt.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

14.09.2011, 19:45 Uhr

Internationale Atombehörde:
`Zuverlässige Beweise´ für Irans Atomwaffenprogramm

Iran ruft zur Zerstörung Israels auf / IAEA: Beweise für Atomwaffenprogramm / Pressemappe und Experten-Kontakte



Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat vergangene Woche erneut die Zerstörung Israels gefordert.

In einem Interview im Fernsehsender der Hisbollah „al-Manar“ behauptete er, dass die Welt ohne den jüdischen Staat ein besserer Ort wäre. Israel nannte er ein „Symbol der Unterdrückung und Diskriminierung“.

Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) „zunehmend besorgt“ über das iranische Nuklearprogramm zeigt.

http://haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=6365

Pendler

14.09.2011, 21:04 Uhr

Ok, ein gesunder Ausgleich
Israel hat die A-Bombe schon seit Jahren
Außerdem hat der Iran schon seit 300 Jahren keinen Krieg mehr begonnen

MeryemAzimi

15.09.2011, 10:41 Uhr

Man kann sich doch nicht wirklich wundern, dass die neue Urananreicherungsanlage in unterirdische Bunker verlegt wurde, wenn doch praktisch ständig mit Angriff seitens Israel gedroht wird, das im Gegensatz zu Iran Atomwaffen hat und nicht mit der IAEA zusammenarbeitet und nicht dem NPT beigetreten ist.Alle Vorwürfe basieren auf Vermutungen und sind unbelegt und immer wenn alle Fragen mit der IAEA geklärt sind, tauchen neue geheime Beweise auf.Letztlich will man Iran sein Recht auf ein ziviles Atomprogramm absprechen und bevor es nicht ein Entgegenkommen gibt, mit dem ein beidseitiges Vertrauensverhältnis aufgebaut wird, gibt es keine positive Entwicklung in diesen Angelegenheiten.Es gibt einen russischen Vorschlag in dieser Richtung, warum geht der Westen darauf nicht ein? http://irananders.de/home/news/article/irans-atomprogramm-die-entwicklungen-des-russischen-vorschlags.html

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