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05.03.2012

13:03 Uhr

Aufruf

Griechen sollen Geld ins Land zurückführen

Die Griechen sollen ihr ins Ausland geschaffte Geld zurück ins Land bringen. Dazu rief der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos am Montag erneut auf.

Rund 70 Milliarden Euro haben Griechen von den Banken geholt. dpa

Rund 70 Milliarden Euro haben Griechen von den Banken geholt.

AthenDer griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hat am Montag die Griechen abermals aufgerufen, ihr ins Ausland geschafftes Geld wieder ins Land zurückzubringen. Zudem sollte „verstecktes“ Geld wieder in Umlauf kommen. Nach seinen Angaben sind seit Ausbruch der Krise im Jahr 2009 rund 70 Milliarden Euro von den Banken geholt worden.

16 Milliarden davon seien ins Ausland überwiesen worden. Der Rest sei in Truhen oder in Safes und sogar unter Matratzen versteckt, hieß es. Dieses Geld müsse wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen, betonte er im griechischen Fernsehen. Neben der Hilfe von den europäischen Partnern seien diese Mittel wichtig, um die Wirtschaft in dem von der Staatspleite bedrohten Land anzukurbeln.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

05.03.2012, 13:12 Uhr

LACH, das zum Thema "Wenn die Regierung das Volk für noch blöder hält als es ist!"

asfd

05.03.2012, 13:36 Uhr

"Bitte, kaufen Sie diese Aktien und diese Zertifikate und diese Lebensversicherung. Sie können diese doch nicht jetzt kündigen, denken Sie doch mal was in 40 Jahren ist. Aktien sind wertvolle Papiere, das brauchen Sie das müssen sie einfach kaufen !

Account gelöscht!

05.03.2012, 13:44 Uhr

@ Venizelos: 16 Milliarden davon seien ins Ausland überwiesen worden.

Nur 16 Mia?? Venizelos gibt die Wahrheit nur scheibchenweise zu. Hierzulande nennt man das levantinisch.
Wie schon beim EU-Parlament aktenkundig geworden ist, und gemäß seriösen Berichten, u.a. im HB, sieht die Wahrheit anders aus. 200 Milliarden sind es, die zB in London, Deutschland und Singapur von reichen Griechen angelegt werden wollen. Wahrscheinlich ist die Summe noch viel höher, aber schon die aktenkundigen 200 Milliarden würden ausreichen, um das GR-Problem auf einen Schlag zu lösen.

Merkel und Schäuble bevorzugen aber die Variante, den geduldigen deutschen Steuerzahler auf Generationen hinaus zu verschulden.

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