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03.02.2005

11:57 Uhr

Aufständische schlagen wieder zu

Zwölf irakische Soldaten bei Kirkuk getötet

Aufständische haben am Mittwochabend bei Kirkuk beim blutigsten Zwischenfall seit den irakischen Parlaments- und Regionalwahlen vom Sonntag zwölf irakische Soldaten getötet.

HB BAGDAD. Wie ein irakischer Armeeoffizier in der nordirakischen Stadt mitteilte, waren die Männer mit ihrem Bus auf dem Rückweg von einem Bewachungseinsatz an einer Ölpipeline gewesen, als sie aus dem Hinterhalt beschossen wurden.

Die Leichen dreier weiterer irakischer Soldaten wurden am Donnerstag auf einer Landstraße bei Falludscha gefunden. Sie wiesen Schussverletzungen auf, an den Körpern waren Zettel mit der Aufschrift angebracht: „So ergeht es allen Verrätern“.

In Kaim an der syrischen Grenze sprengten Aufständische am Donnerstag ein Haus in die Luft, das gerade von US-Soldaten betreten wurde. Augenzeugen sprachen von Opfern. Das US-Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Ein US-Marineinfanterist wurde am Mittwoch bei einem Kampfeinsatz in der westlichen Provinz Anbar getötet, in der die Unruheherde Falludscha und Ramadi liegen. Dies teilte das US-Militärkommando am Donnerstagmorgen in in Bagdad mit. Nähere Einzelheiten wurden nicht genannt.

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