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10.01.2012

11:29 Uhr

Aufstand in Syrien

Assad sieht Proteste als ausländische Verschwörung

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat den Aufstand gegen sein Regime als Verschwörung ausländischer und regionaler Kräfte bezeichnet. Der syrische Machthaber hielt heute seine erste Rede seit sieben Monaten.

TV-Bild der ersten Rede von Syriens Präsident Baschar al-Assad seit sieben Monaten. AFP

TV-Bild der ersten Rede von Syriens Präsident Baschar al-Assad seit sieben Monaten.

KairoMit Sabotage und Zerstörung würden der friedliche Protest ausgenutzt und Angst verbreitet, sagte Syriens Präsident Assad am Dienstag bei seiner ersten Rede seit sieben Monaten. Er werde die Verantwortung nicht abgeben, betonte Assad zugleich. Der Sieg sei nah.

Die Arabischen Liga kritisierte er bei der Ansprache an der Universität in Damaskus scharf. Die Liga spiegele die miserable Situation der arabischen Welt wieder. Wie sollten Länder, die selbst immense Probleme hätten, Syrien Demokratie lehren, fragte er. Die Beobachter der Arabischen Liga ins Land zu holen, sei zudem seine eigene Idee gewesen.

Assad fügte hinzu, seine Vision für das Land werde sich nicht ändern. Nun gehe es darum, Reformen umzusetzen, den Terrorismus konsequent zu bekämpfen und dabei nicht die Souveränität zu verlieren. Seit Beginn der seit März andauernden Massenproteste sind nach UN-Schätzungen mehr als 5000 Menschen ums Leben gekommen.

Von

dpa

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