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07.01.2005

12:47 Uhr

Auftragseingang für Industrie ist wichtiger Konjunkutr-Frühindikator

Deutsche Industrie verzeichnet weniger Aufträge

Die Nachfrage nach Industrieprodukten hat im November deutlich nachgelassen.

HB BERLIN. Der Auftragseingang sank saisonbereinigt um 2,3 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWA) am Freitag in Berlin mitteilte. Aus dem Ausland erhielten die Firmen 1,9 Prozent weniger Bestellungen, aus dem Inland 2,7 Prozent weniger. Dabei brach der Auftragseingang für Investitionsgüter ein, auch das Ordervolumen für Vorleistungsprodukte ging zurück. Dagegen verbuchten die Hersteller von Konsumgütern eine deutliche Zunahme der Bestellungen. „Im längeren Durchschnitt sind die Aufträge aber noch einigermaßen stabil“, sagte Bernd Weidensteiner von der DZ Bank. „Insgesamt befindet sich Deutschland weiter auf einem Wachstumspfad.“

Der Auftragseingang stieg nach Reuters-Berechnungen auf Basis von Bundesbank-Daten um 1,3 Prozent zum Vorjahr. Im Oktober hatte sich das Bestellvolumen noch um revidiert 1,0 Prozent erhöht. Im Schnitt hatten Analysten für November einen Rückgang um 0,5 Prozent zum Vormonat erwartet. Der von der Hypo-Vereinsbank gemeinsam mit Reuters auf Basis von Daten aus Nordrhein-Westfalen berechnete Indikator für den Auftragseingang hatte einen Rückgang um 0,7 Prozent angezeigt.

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