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26.01.2005

16:24 Uhr

Augenzeugen sprechen von Abschuss

US-Hubschrauber im Irak abgestürzt

Im Irak sind am Mittwoch 36 US-Soldaten ums Leben gekommen und damit mehr als jemals zuvor an einem einzigen Tag seit Kriegsbeginn.

HB WASHINGTON/BAGDAD. 31 Marineinfanteristen kamen nach Informationen des Senders CNN bei einem Hubschrauberabsturz im Westen des Landes ums Leben. Fünf Soldaten starben bei Angriffen irakischer Rebellen, die außerdem mindestens zehn Iraker töteten.

Ein Armeesprecher in Bagdad bestätigte, dass es Opfer bei dem Absturz gab, nannte zunächst aber keine Einzelheiten. Auch zur Ursache für den Absturz gab es keine offiziellen Informationen. Unterdessen kündigte der britische Premierministers Tony Blair einen mit den USA abgestimmten Plan an, um den Irakern nach der Wahl am Sonntag Sicherheitsaufgaben zu übertragen.

Vier Tage vor den Wahlen eskalierte die Gewalt: Rebellen griffen Parteibüros, Armeestellungen und Polizeistationen an und entführten offenbar drei Wahlhelfer. Gleich mehrere Rebellengruppen haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Wahl am Sonntag zu sabotieren. Dabei wird ein Sieg schiitischer Parteien erwartet, da die Schiiten im Irak die Mehrheit stellen.

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