Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.09.2013

21:09 Uhr

Aus Sorge wegen Syrien

Raketenabwehr bei Jerusalem in Stellung gebracht

Die Syrien-Krise macht Israel zusehends nervös. Die Regierung fürchtet Raketenangriffe aus Syrien, falls die USA einen Militärschlag gegen das Land startet. Israel trifft daher Vorkehrungen – in Form einer Raketenabwehr.

Israel hat das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ in der Nähe von Jerusalem in Stellung gebracht. Reuters

Israel hat das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ in der Nähe von Jerusalem in Stellung gebracht.

JerusalemDas israelische Militär hat ein Raketenabwehrsystem am Stadtrand von Jerusalem in Stellung gebracht. Die Nachrichtenagentur AP machte am Sonntag Videoaufnahmen von der Raketen-Batterie des Systems „Iron Dome“. Die Streitkräfte lehnten eine Stellungnahme ab.

Die israelische Führung ist angesichts der Entwicklung des Bürgerkriegs im benachbarten Syrien besorgt. Die Regierung befürchtet, das syrische Militär oder eine mit ihm verbündete Gruppe wie die libanesische Hisbollah-Miliz könnten Israel mit Raketen angreifen, sollten die USA einen Militärschlag gegen Syrien starten. In den vergangenen Wochen hat die israelische Armee daher bereits Vorbereitungen getroffen und Flugabwehrraketen in Stellung gebracht, Reservisten mobilisiert und Gasmasken an die Bürger verteilt.

Angriff: Libanon feuert Raketen auf Israel ab

Angriff

Libanon feuert Raketen auf Israel ab

Erstmals seit knapp zwei Jahren schossen Unbekannte bis zu vier Raketen aus dem Libanon auf Israel ab. Die Aktion wird der Hisbollah-Miliz zugerechnet. Israels Ministerpräsident droht mit Gegenschlägen.

Mit „Iron Dome“ hat Israel Hunderte aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen abgefangen.

Von

ap

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×