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26.07.2013

17:33 Uhr

Ausblick für 2014

IWF erwartet spürbaren Aufschwung in den USA

Die Amerikaner hoffen darauf, dass die Konjunktur deutlich zulegt. Der Währungsfonds meint nun: nächstes Jahr ist es soweit. Dazu kommt aber eine schlechte Nachricht: Auf dem Arbeitsmarkt ist kaum Besserung in Sicht.

Eine Zehn-Dollar-Note: Noch dümpelt die US-Wirtschaft vor sich hin, doch nächstes Jahr soll es deutlich aufwärts gehen. ap

Eine Zehn-Dollar-Note: Noch dümpelt die US-Wirtschaft vor sich hin, doch nächstes Jahr soll es deutlich aufwärts gehen.

WashingtonDer Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet in den USA 2014 einen spürbaren konjunkturellen Aufschwung. „Das Wachstum dürfte erwartungsgemäß 2013 langsam bleiben, bevor es 2014 beschleunigt“, heißt es im IWF-Jahresbericht zur Lage in den USA. Dieses Jahr dürfte die weltgrößte Volkswirtschaft um 1,7 Prozent wachsen, im nächsten Jahr um 2,7 Prozent, teilte der IWF am Freitag mit. Eine Gefahr für den Aufschwung sei aber nach wie vor die Eurokrise. Die Fed solle bei ihrer Zinspolitik Vorsicht walten lassen.

„Doch die Wirtschaft ist weit von ihren normalen Bedingungen entfernt“, warnt der IWF etwa mit Blick auf den nach wie vor schwachen Jobmarkt in den USA. Die Arbeitslosenquote werde in diesem Jahr auf 7,6 Prozent verharren, im kommenden Jahr nur leicht auf 7,3 Prozent fallen.

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Mit Blick auf Europa heißt es: „Eine Verschlechterung der Schuldenkrise in der Eurozone würde auf dem US-Wachstum lasten.“ Betroffen wäre der Handel, der Dollar könnte dann wieder steigen und die Wettbewerbsfähigkeit der USA mindern.

Die Zentralbank müsse bei ihren Plänen, die Politik des billigen Geldes herunterzufahren, Augenmaß beweisen, warnt der IWF weiter. „Der Aufschwung könnte auch von einem schneller als erwartet ausfallenden Anstieg der Zinssätze verletzt werden - was ebenfalls Risiken für das globale Wachstum bedeutet.“

Eine weitere Gefahr sieht der IWF in allzu großen staatlichen Einsparungen. „Die fiskalische Konsolidierung sollte ausgeglichener und gradueller sein.“ Vor allem die im Frühjahr in Gang gesetzten automatischen Einsparungen (Sequester) könnten durch ihre wahllosen Einschnitte bei Investitionen in die Infrastruktur und die Erziehung längerfristige Folgen haben.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

26.07.2013, 19:31 Uhr

Bubble economy...

Account gelöscht!

26.07.2013, 19:48 Uhr

eben. Und nicht nur das, der IWF ist US-gesteuert, auch wenn ihn der Form halber typischerweise ein Franzose (ähm Europäer) ihn führt. Wenig überraschend also. Die Kontrolle der Finanzwelt durch die Anglo-Amerikaner mittels Megaspionage (NSA ist nur eine Agentur), FED, Dollar, Megabanken, Ratingagenturen, Infozentralbank Reuters und Ableger u.a. Medienkontrolle allgemein, IMF/Weltbank und Flugzeugträger (Öl-Kontrolle) ist perfekt strukturiert. Da kann man uns alles erzählen, z.B. daß nach dem US-Crash 2008 plötzlich - wie von Zauberhand - in den USA wieder alles top ist und dafür Europa am Abgrund steht.

Und wir Deppen hierzulande glauben das auch noch - und dann ist es tatsächlich auch so, weil ein Schneeballsystem (als con-fidence game) eben nur auf Glauben beruht.

Aber die Fassade bröckelt überall, und mehr als Fassade steckt nicht mehr dahinter.

Account gelöscht!

26.07.2013, 22:50 Uhr

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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