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23.05.2011

20:30 Uhr

Ausblick von „Stabil“ auf „Negativ“ gesenkt

Belgiens Bonität wird fragwürdiger

Derzeit ist Belgien bei den Ratingagenturen noch mit der zweitbesten Note bewertet. Doch nun hat Fitch auf Grund der politischen Querelen den Ausblick für Belgien von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt.

Mit dem gesenkten Ausblick für Belgien hält die Ratingagentur Fitch Analysten in Atem. Quelle: dpa

Mit dem gesenkten Ausblick für Belgien hält die Ratingagentur Fitch Analysten in Atem.

Brüssel Nach Italien droht auch Belgien die Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Nur zwei Tage nachdem S&P den Ausblick für das südeuropäische Land senkte, nahm die Agentur Fitch am Montagabend ihren Ausblick für Belgien auf „negativ“ von „stabil“ zurück. Das Land werde wahrscheinlich die zweitbeste Fitch-Note „AA+“ verlieren, wenn es die gesetzten Defizitziele nicht erreiche, hieß es. Das politische Risiko sei in Belgien höher als in vergleichbaren Staaten der Euro-Zone. Das Land ist seit den Parlamentswahlen Mitte 2010 ohne Regierung.

Schon vor einem halben Jahr hatte S&P den Ausblick des hoch verschuldeten Landes auf „negativ“ zurückgenommen. S&P führt die Kreditwürdigkeit Belgiens derzeit aber ebenfalls noch mit der zweitbesten Note „AA+“, ebenso wie Moody's, bei denen die Einstufung dafür „Aa1“ lautet.

In Belgien hat König Albert II. bereits zahlreiche Vermittler vergeblich damit beauftragt, die festgefahrenen Gespräche über eine Regierungskoalition in Schwung zu bringen. Unter anderem sind Verhandlungen über umfassende Staatsreformen notwendig. Bei den Parlamentswahlen im Juni 2010 waren die flämischen Separatisten stärkste Kraft geworden. Deren Forderung nach einer größeren Autonomie der Regionen lehnen die Parteien aus dem französischsprachigen Wallonien aber ab. Sie befürchten ein Auseinanderbrechen des Landes. Wichtigste Aufgabe einer neuen Regierung wird nach Einschätzung von Ökonomen der Schuldenabbau. Für 2011 wird mit einer Verschuldung von 98,1 Prozent der Wirtschaftsleistung gerechnet.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

23.05.2011, 20:57 Uhr

Wer ist der nächste? Wir das jetzt ein Quiz?
Und wann begreifen unsere ganzen Vaterlandsverrätr, bis hin zu diesem entsetzlichen Juncker, dass der Euro weg muß?
Ein Land nach dem anderen geht platt, nur weil irgendwelche Politiker-Egomanen ihre kriminelle Tat nicht zugeben wollen

FreundHein

23.05.2011, 22:09 Uhr

Belgien geht nicht wegen dem € kaputt, kann es gar nicht: Belgien ist seit dem Verlust der Kolonie Kongo im A…, solange Geld aus der Kolonie für Wohltaten da war, ging es noch soeben. Seit der Wahl 2010 ist doch amtlich: Schluß mit B.

Also sollte man in allen vier Landesteilen (also Flamen, Brüsseler, Wallonen und Ostbelgier) abstimmen lassen:

( ) Wir wollen souverän werden
( ) Wir wollen uns dem Nachbarland anschließen (ohne Brüssel)
( ) Wir wollen europäisches Territorium werden (nur Brüssel)
( ) Wir wollen die EU als Nationalstaat verlassen

Sonstige Kleinigkeiten, von der Währung bis zu Grenzkontrollen kann man nach den jeweiligen Entscheidungen regeln. Der König spendet sein komplettes Privatvermögen dem kongolesischen Volk und geht als Hausangestellter zu einem untergeordneten Politiker in Kinshasa. Soviel Reue ist die Familie der ehemaligen Kolonie schuldig!

Und dann? Schwamm drüber! Am liebsten wäre mir ein Europäisches Brüssel hinter hohem Stacheldraht, damit offenbar wird, aus welchem Orkus ein großer Teil unserer sogenannten Politik entspringt. Modell: Rikers Island

Nur für ein paar leckere Pralinen lohnt die Verantaltung nicht, das können andere genauso gut…

Account gelöscht!

23.05.2011, 22:26 Uhr

FTD: "Unterdessen malen Wirtschaftsvertreter ein Schreckenszenario im Falle eines Ausfalls Griechenlands. Allianz-Chef Michael Diekmann sagte in einem Zeitungsinterview: "Europa muss schwächeren Ländern helfen. Die Folgen eines Staatsbankrotts von Griechenland wären unbeherrschbar. (...)" Wer auch nur einen Funken Verstand und ein Mindestmaß an Ehrlichkeit zulässt, muss konstatieren: DAS WAR ES MIT DEM EURO! Nur mal die weiteren Meldungen von heute: Der Ausblick auf Belgiens Kreditwürdigkeit sinkt auf negativ. Italiens Bonität wird in Frage gestellt,da das Land in Zeitlupe in die Rezession abrutscht. Die Jugend streikt, die Jugendarbeitslosigkeit übersteigt 30 Prozent. In Spanien springt die Jugendarbeitslosigkeit auf über 40 Prozent. Die Jugend protestiert. EZB wird zur Müllhalde für faule Kredite. Griechenland ohne zusätzliche Hilfen vor dem Kollaps. Polen lässt sich bei Euro-Beitritt Zeit. - Und morgen oder in wenigen Tagen kommen dann die nächsten Meldungen: Schlangen vor den Bankschaltern in Griechenland. Währungsbeschränkungen beim internationalen Zahlungsverkehr. Auch Irlands Bürger ziehen ihr Geld ab. Spanien am Abgrund! Zweiter Banken-Stresstest abgebrochen. Spaniens Sparkassen brauchen 100 Mrd. für die Deckung fauler Hypothekenkredite.

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