Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.01.2016

11:58 Uhr

Auslandspresse zu Übergriffen in Köln

„Mittelalterliches Verhältnis von Mann und Frau“

VonCarsten Herz

Angegrapscht, missbraucht, ausgeraubt: Die Übergriffe in Köln sind Thema in der internationalen Presse. Die niederländische Zeitung Telegraaf sieht in Deutschland zu viele „nützliche Idioten der Flüchtlingsindustrie“.

Handelsblatt in 99 Sekunden

Nach dem Skandal von Köln ist der Polizeipräsident nicht länger haltbar!

Handelsblatt in 99 Sekunden: Nach dem Skandal von Köln ist der Polizeipräsident nicht länger haltbar!

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

LondonEs sollte eine ausgelassene Feier der letzten Nacht des Jahres sein, doch für viele Frauen wurde es ein unwürdiger Spießrutenlauf. Angetatscht, missbraucht, ausgeraubt: Die Übergriffe auf zahlreiche Frauen in Köln und Hamburg, die ein neues Ausmaß enthemmter Kriminalität zeigen, haben auch die internationale Presse aufgewühlt. Die Nachricht, dass es in der Silvesternacht zu massiven Übergriffen auf Frauen in Köln gekommen ist, hat international aufgeschreckt.

So berichtete auch der britische Sender BBC auf seiner Website ausführlich über die Vorkommnisse in der Domstadt. „Das Ausmaß der Angriffe auf Frauen am Hauptbahnhof der Stadt hat Deutschland schockiert“, heißt es in einem Nachrichtenstück über den Kölner Fall. Besonders beunruhigend sei, dass die Attacken auf die Frauen organisiert erschienen. Der Kölner Polizeichef Wolfgang Albers wird mit den Worten zitiert, dass es sich um eine „völlig neue Dimension des Verbrechens“ handele.

Die Chronologie der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof

21.00 Uhr

Auf dem Bahnhofsvorplatz und der Domtreppe kommen nach Polizeiabgaben 400 bis 500 augenscheinlich betrunkene Menschen zusammen, sie sind teilweise aggressiv. Unkontrolliert werden Böller und Raketen abgebrannt.

23.00 Uhr

Gedränge vor dem Hauptbahnhof, mittlerweile sind mehr als 1000 Menschen zusammengekommen. Es handelt sich „ausschließlich um junge Männer“, wie die Polizei später berichtet. Nach wie vor werden Raketen abgeschossen, einige davon absichtlich in die Menge. Polizeidirektor Michael Temme beschreibt die Stimmung im Nachhinein als „aggressiv“.

23.15 Uhr

Teile der Menge werden von einigen Menschen eingekreist. Mehrere Handys sollen dabei gestohlen worden sein. Weiterhin werden Raketen und Böller gezündet.

23.30 Uhr

Die Polizei räumt die Domtreppe und den Bahnhofsvorplatz, aus Sicherheitsgründen und um eine Panik zu vermeiden, wie es heißt. Nach ihren Angaben beruhigt sich die Situation.

00.30 Uhr

Nach Angaben des „Kölner Stadt-Anzeigers“ herrscht am Hauptbahnhof eine aggressive Stimmung: Mindestens 200 angetrunkene junge Männer mit ausländischem Hintergrund pöbeln in der überfüllten Bahnhofshalle Passanten an und belästigen zahlreiche Frauen.

00.45 Uhr

Die Lage beruhigt sich laut Polizei zunächst. Der Zugang zum Hauptbahnhof wird wieder freigegeben, der Platz füllt sich erneut. Erste Strafanzeigen von betroffenen Frauen wegen Diebstahls, einige von ihnen berichten laut Polizei von sexuellen Übergriffen aus den Gruppen heraus auf Passanten. Es werden alle Beamten vor dem Hauptbahnhof zusammengezogen, knapp 150 Polizisten sollen im Einsatz sein. Frauen ohne Begleitung werden angesprochen und zum Bahnhofseingang begleitet. Es soll aber auch im Bahnhof Übergriffe geben. Dort ist allerdings nicht die Kölner Polizei zuständig, sondern die Bundespolizei.

04.00 Uhr

Nach Einschätzung der Polizei beruhigt sich die Lage wieder.

08.57 Uhr

In einer Pressemitteilung schreibt die Polizei, die Silvesterfeier „auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen [sei] friedlich“ verlaufen. Die Vorgänge am Dom werden nicht erwähnt.

02. Januar, 17.00 Uhr

Kölns Polizei informiert jetzt auch über die Übergriffe. Es seien Anzeigen von 30 Betroffenen erstattet worden, eine Ermittlungsgruppe wird eingerichtet.

Der renommierte Sender schildert dabei detailliert die teilweise schockierenden Vorgänge in der Silvesternacht. Ein junger Mann beschreibt, dass seine 15 Jahre alte Partnerin von einer enormen Männergruppe außerhalb des Bahnhofs umringt worden sei und er nicht in der Lage gewesen sei, ihr zu helfen.

„Die Angreifer griffen ihr an die Brust und rieben mit den Händen zwischen ihren Beinen“, erzählt der Mann im BBC. Auch eine britische Augenzeugin der Attacken kommt zu Wort, die schildert, dass ein Mann, der weder Deutsch noch Englisch sprach, Feuerwerkskörper auf ihre Gruppe geworfen habe. „Sie haben versucht, uns zu umarmen, zu küssen. Ein Mann stahl die Tasche eines Freundes“, erinnert sich die Frau an die Ereignisse.

Missbrauch in der Silvesternacht

Was ist über die Täter bekannt?

Bisher erstaunlich wenig. Zeugen und Opfer berichten - laut Polizei übereinstimmend - von Männern, die „dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“ stammen. So hat es der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers auf der Pressekonferenz am Montag formuliert. Demnach soll eine Gruppe von Männern auf dem Domplatz gewesen sein, die meisten von ihnen zwischen 15 und 35. In kleineren Gruppen sollen sie Frauen umzingelt, sexuell belästigt und ausgeraubt haben, in einem Fall auch vergewaltigt. 90 Anzeigen gibt es bis Dienstagmittag. „Wir haben noch keine konkreten Täterhinweise“, sagt Heidemarie Wiehler von der Direktion Kriminalität.

Hatten sich die Männer vorab verabredet?

Die Polizei gibt auf diese Frage keine konkrete Antwort. Wenn aber so viele Taten nach einem so ähnlichem Muster verübt würden, liege die Vermutung nahe, dass die Täter in irgendeiner Form miteinander verbunden seien, sagt ein Polizeisprecher lediglich.

Wie war die Polizei aufgestellt?

Die Bundespolizei, die für den Bahnhof zuständig ist, war nach Angaben von Wolfgang Wurm, Präsident der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, mit 70 Kräften vor Ort. Die Kölner Polizei hatte im Bereich Hauptbahnhof und Dom rund 140 Beamte im Einsatz. Einige davon wurden aus anderen Teilen der Innenstadt zum Bahnhof geschickt, als dort die Lage eskalierte. „Für den Einsatz, den wir voraussehen konnten, waren wir sehr gut aufgestellt“, sagt Wurm. Wie sich der Einsatz dann tatsächlich entwickelt habe, sei eine „völlig neue Erfahrung“ und „für uns nicht absehbar“ gewesen: „Dafür hätten wir sicherlich ein wenig mehr Kräfte benötigt.“

Wie konnte es trotz Polizeipräsenz zu so vielen Straftaten kommen?

Von den sexuellen Übergriffen und Diebstählen erfuhr die Polizei Wurm zufolge größtenteils im Laufe der Silvesternacht durch die wachsende Zahl von Anzeigen. Die Taten selbst hätten die anwesenden Polizeibeamten nicht beobachtet, weil diese sich in einer riesigen und unübersichtlichen Menschenmenge abgespielt hätten. Festnahmen habe es keine gegeben, weil Zeugen und Opfer die Täter im Getümmel nicht wiedererkannt hätten.

Was will die Polizei künftig anders machen?

Vor allem im Hinblick auf den bevorstehenden Karneval kündigt die Polizei an, die Einsatzkräfte bei Großveranstaltungen weiter aufzustocken, auch mit Zivilbeamten. Polizeipräsident Albers zufolge soll auch geprüft werden, ob bestimmte Bereiche stärker mit Videokameras überwacht werden. Über weitere Maßnahmen wollen Polizei und Stadt gemeinsam nachdenken.

Für die Briten werfen die Attacken auch einen langen Schatten auf die bevorstehende Karnevalssaison im Februar in der Domstadt. Es gebe ernsthafte Bedenken, was passieren werde, wenn im Februar die alkoholgeschwängerten Straßenparties der Jecken beginnen, schreibt die BBC.

Dann würden Hunderttausende von Menschen auf den Straßen der Stadt erwartet und die Situation ähnlich wie zum Jahreswechsel sein. Auch der Kölner Polizeipräsident wird im BBC zitiert, dass ihn das aggressive Verhalten der Angreifer in der Silvesternacht ernsthaft besorge, auch im Hinblick auf die Karnevalssaison.

Kommentare (104)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

06.01.2016, 12:11 Uhr

Sehr tragisch was den Frauen dort passiert ist. Zum Glück, wird die junge First Lady überall wo sie hin will standesgemäß von unserm Chauffeur hingefahren und begleitet (ähnlich wie Dr. Merkel), sofern ich keine Zeit habe.

Man(n) soll das was man über alles liebt eben nicht alleine lassen, und weder Kosten noch Mühen scheuen.

Herr Marc Otto

06.01.2016, 12:13 Uhr

Dass es erst soweit kommen musste und es noch viel schlimmer kommen wird, wird u.a. vom Handelsblatt und den anderen Vertretern der deutschen LP verursacht. Ich frage mich inzwischen echt, wie die deutschen Journalisten das mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dass sie ihre Leser so belügen und die Tatsachen verschweigen.

Die LP unterdrückt alles, was hinsichtlich der Araber und Muslim hier im Ländler passiert. Tatsache ist, dass Araber und Muslim auf einer mega tiefen Bewusstseinsstufe stehen und hinsichtlich Ethik und Moral aus dem Dschungel kommen. Aber das der man ja hier nicht sagen, denn das wäre ja rassistisch. Die Wahrheit wird hier systematisch unterdrückt und wir haben Zustände wie es sie sonst nur in Diktaturen gibt (DDR, III. Reich).

Wer sich mal ein Bild der Muslims machen will, der sollte sich einfach mal ansehen, wie grauenvoll sie die Tiere verrecken lassen, die sie dann essen. Mann nennt es Schächten. Aber es ist eine mega grausame Art, denn die Tiere verrecken und verbluten da bei vollsten Bewusstsein.

Leider informiert sich ein großer Teil der Bevölkerung noch immer in den Medien der deutschen Lügenpresse und viele glauben es sogar, was man und da Lügen und Verdrehungen auf den Tisch knallt. Und so laufen diese Bevölkerungsteile dann in die Falle.

Journalisten mit einen Gewissen hätten das Volk vor Arabern und Muslim gewarnt. Jeder, der man den Koran gelesen hat, weiß ganz genau, was Muslim wirklich sind. Aber das darf man ja nicht sagen, denn man könnte mit der Wahrheit ja die deutschen Rüstungsexporte gefährden.

Ich kann jedem nur raten, dass er sich in ausländischen Medien darüber informiert, was hier in Deutschland passiert und sich langsam auf „sehr interessante“ vorbereiten Eins sollte JEDEM klar sein, die staatlichen Sicherheitsorgane werden uns dann nicht schützen, denn die werden noch immer von GUTMENSCHEN geleitet.

Herr Joghinder Singh

06.01.2016, 12:14 Uhr

Merkel hat den Mob ins Land geholt. Das ist erst der Anfang.
Da die Polizei uns nicht mehr schützen kann ... rate ich jedem, das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Ich persönlich würde nie 110 wählen. Da lege ich sicherheitshalber selbst Hand an. Werde den Mob wie Mob behandeln. Die machen danach nichts mehr!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×