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12.05.2011

22:24 Uhr

Ausschreitungen

Wieder fliegen Steine in Griechenland

Nach den schweren Ausschreitungen vom Vortag sind in Griechenland erneut Demonstranten und Polizisten aufeinander losgegangen.

Ausschreitungen in der griechischen Stadt Athen. Quelle: dpa

Ausschreitungen in der griechischen Stadt Athen.

AthenIn der griechischen Hauptstadt Athen ist am Donnerstagabend bei einer Protestkundgebung gegen das Vorgehen der Polizei während einer Demonstration am Vortag zu Ausschreitungen gekommen. Jugendliche warfen Steine und Brandbomben auf Polizisten, die ihrerseits mit Tränengas und Blendgranaten antworteten.

Die Stimmung auf der Kundgebung in Athen war besonders angespannt, weil am Mittwoch ein Demonstrant schwer verletzt worden war. Er schwebte nach einer Gehirnoperation am Donnerstag weiter in Lebensgefahr, wie Ärzte berichteten. Die Regierung sagte eine Untersuchung des Vorfalls zu.

Ein Polizeisprecher räumte ein, dass einige Beamte mit zu großer Härte vorgegangen seien. Vier Polizisten wurden vom Dienst suspendiert, nachdem ein Video veröffentlicht worden war, das zeigte, wie sie auf einen anderen Demonstranten einschlugen. Bei den Protesten am Mittwoch waren mindestens 27 Menschen verletzt worden, darunter zwei Polizisten.

Auf der Kundgebung am Donnerstag in Athen, zu der linke Gruppen und Gewerkschaften aufgerufen hatten, nahmen rund 5.000 Menschen teil. Auf einem Transparent hieß es: „Barbarische Politik. Mörderische Repression“.

Die Proteste in Griechenland richten sich gegen die Sparpolitik der Regierung. Diese will in diesem Monat weitere Sparmaßnahmen beschließen, mit denen der Haushalt bis 2015 um bis zu 23 Milliarden Euro entlastet werden soll. Das hoch verschuldete Griechenland entging im vergangenen Jahr nur knapp dem Staatsbankrott und hat Finanzhilfen im Umfang von 110 Milliarden Euro von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten.

Von

dapd

Kommentare (2)

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Fehlkonstruktion-Euro

13.05.2011, 04:17 Uhr

Die europäische Währungsunion ist gescheitert, nur will es keiner der verantwortlichen EUromantikern zugeben.
Viele Fachleute haben schon vor der Euro Einführung gewarnt.
Der Fehler ist die Einheitswährung Euro selber!
Eine einheitliche Währung für Volkswirtschaften mit so unterschiedlicher Produktivität, Ausrichtung, Leistungs- fähigkeit und bereitschaft ist ökonomisch gröbster Unsinn.
Eine Währung hat die wichtige Funktion, Ungleichgewichte in den Außenbilanzen zwischen einzelnen Volkswirtschaften auszugleichen. Der Euro vernichtet dieses Basiselement. Deshalb muß die Anpassung über die Realwirtschaft, sprich Löhne und Preise, erfolgen. Die Folge sind Rezession, wegbrechen der Staatseinahmen, abhängigkeit der schwächeren Ländern von permanenten! Transferleistungen.
Die EU Diktaturwährung TEuro, versklavt die freien Völker Europas, indem sie die einen zu Almosenempfängern degradiert und die anderen ausplündert.
Der Euro ist ein frankensteinsches Monstrum, welches nur durch die Politik und unvorstellbare Mengen an Subventionen, siehe ESM, künstlich am Leben erhalten wird.
Und dies alles zu Lasten des Steuerzahlers!
Ein freies und gesundes Europa und auch Deutschland braucht keine Währungsunion!!
Die Verletzung geltenden Rechts mit dem Bruch des Lissabon Vertrages gegen das "No Bail Out" Gesetz Art. 125 AEUV (früher Art. 103 EG) zeigt das wahre Gesicht der EU, die Recht beugt und Gesetze bricht und ändert wie es für sie gerade zweckmäßig ist.
Über die mafiösen Strukturen innerhalb der EU die Korruption möglich machen (z. B. Ex-Ösi Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ! und andere bereits überführte und zurückgetretene ** Verbrecher) wollen wir hier erst gar nicht reden.
Die EU ist eine despotische, undemokratische, ja diktatorische Organisationen; ohne jegliche demokratische Legitimierung der Bürger welche von dieser zur Erreichung eigenster Interessen ausgebeutet werden. Der Rettungsschirm ist Augenwischerei, er hilft den Ländern leider nicht wie man sieht!

Fehlkonstruktion-Euro

13.05.2011, 04:20 Uhr

Habe mir gerade auf dem Zensierten Dumm Fernsehn M. Illner angesehen.

Dem CDU Heini Kampeter stand seine Ratlosigkeit wenn es um die Kernprobleme des Euros ging, gerade zu ins Gesicht geschrieben. Es fiel ihm sichtlich schwer, die Leute weiterhin mit Phrasen wie der Euro ist alternativlos, der Euro ist gut für "BRD", etc. ihr wißt schon, zu belügen. Deshalb ließ er sich wohl zu der einzig wahren Aüßerung verleiten: Der Euro ist ein POLITISCHES Projekt, herbeigeführt von den charakter- und heimatlosen EUrophilen der EinheitsbreiPar tei, welche anstatt für ein starkes Deutschland einzutreten, ihr Heil in der EU Diktatur suchen.

Als dem grünen Spinner Giegold nichts mehr einfiel womit er hätte argumentieren können, wurde schnell die "Rechtspopuliste nkeule" bemüht um alle Kritiker der Diktatwährung mundtot zu schlagen. Im Anschluß die WelkriegII Keule aus der Ökobaumwolltrag etasche herausgezogen und losgebrabelt, die bösen Deutschen sollten mal wieder erinnern welche Schandtaten sie begangen hätten, wie gut die restliche Welt doch zu ihnen war, und daß die Deutschen doch dankbar sein sollen jetzt zurückzahlen zu dürfen.
Anstatt die realen Probleme zu sehen die vom Euro ausgehen wird populistisch der deutsche Schuldkomplex bemüht.
Wie krank muß so ein Hirn sein, oder wie oft wurde dieses Psychot im Kindergarten wohl verprügelt, daß so eine die Realitäten leugnende Persönlichkeit daraus werden kann.?
Dieser Spinner kannte beim Reden weder Punkt noch Komma und ließ sich auch von der Moderatorin nicht bremsen, voll krank!
Typischer überheblicher arroganter realitätsfremder grüner Oberlehrer.
Leute, wer sowas wählt, ist verantwortungslos.
Das muß man jedem mit dem man ins Gespräch kommt klar machen, was die "Grünen" und ihr Gedankengut wirklich sind. Es gibt viele Leute welche die Grünen nur als Naturschutz und Anti Atomkraft Partei sehen und diese deshalb wählen!

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