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20.03.2017

12:58 Uhr

Außenminister Gabriel

G20 sollten sich zu Klimaschutz bekennen

Die USA bekennen sich beim Treffen der G20-Staaten nicht direkt zum Klimaschutz. Außenminister Sigmar Gabriel appellierte daran, die Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz und des UN-Gipfels gemeinsam umzusetzen.

Da die Energieversorgung zu einer Sicherheitsfrage geworden sei, müsse eine globale Energiewende geschaffen werden, da diese die Welt sicherer mache. dpa

Sigmar Gabriel

Da die Energieversorgung zu einer Sicherheitsfrage geworden sei, müsse eine globale Energiewende geschaffen werden, da diese die Welt sicherer mache.

BerlinAußenminister Sigmar Gabriel (SPD) setzt trotz des Widerstands der USA auf ein Klimaschutz-Bekenntnis der G20-Staaten. Die Ergebnisse der Pariser Klimakonferenz und des UN-Gipfels in New York müssten umgesetzt werden: „Den Klimawandel bekämpfen wir nicht mit Zäunen und Abschottung, sondern mit internationaler Zusammenarbeit“, sagte Gabriel am Montag bei einer Energiewende-Konferenz der Bundesregierung in Berlin. Daran nahmen Minister und Experten aus mehr als 90 Ländern teil.

Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) kommen Anfang Juli in Hamburg zusammen. Deutschland hat derzeit den G20-Vorsitz. Klimaschützer hatten das Pariser Abkommen Ende 2015 als Durchbruch im Kampf gegen die Erderwärmung gefeiert. Dann kam US-Präsident Donald Trump. Er will Zusagen nicht einhalten - das zeigt schon jetzt Wirkung. Die Ausgaben für die US-Umweltenergiebehörde EPA sollen um rund ein Drittel zusammengestrichen werden.

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Wie die neue Linie in Washington wirken kann, zeigte das Treffen der G20-Finanzminister in Baden-Baden. Dort wurde die Ablaufzeit für Subventionen für fossile Energieträger im Jahr 2025 genauso aus der gemeinsamen Abschlusserklärung gestrichen wie jeglicher Verweis auf Paris.

Gabriel sagte, die Versorgung mit Energie sei zu einer Sicherheits- und Gerechtigkeitsfrage geworden. Der Streit um Rohstoffe heize Konflikte und Bürgerkriege an. „Wir brauchen die globale Energiewende, weil sie die Welt sicherer macht.“ Staatliches Fördergeld für fossile Energieerzeugung (Öl, Gas, Kohle) müsse reduziert werden.

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dpa

Kommentare (3)

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Herr Holger Narrog

20.03.2017, 13:49 Uhr

Deutschland hat eine andere ideologische und religiöse Ausrichtung (Ökoreligion vs. Christentum) als die USA und viele andere Staaten. Ich denke Deutschland ist nicht in der Position eine ideologische und religiöse Gefolgschaft von den USA zu fordern.

In den USA wurde bislang kein Gesetz zum "Klimawandel", "Climate Hoax" verabschiedet. Obama hat seine "Klima- " und Ökopolitik am Kongress (Parlament) und vermutlich der Bevölkerungsmehrheit vorbei betrieben. Insofern kann der neue Präsident diesen Unsinn relativ leicht beseitigen und den Schaden für die US Gesellschaft minimieren.

Auf dem Klimagipfel in Paris konnten sich die Staaten ihre Ziele selbst wählen. Staaten wie China die mit Ökoreligion und Klimawandel nicht viel zu tun haben, aber den Westeuropäern eine freundliche Geste machen wollten, haben sich dann Ziele gegeben wie dass Sie das CO2 Emissionsmaximum 2030 erreichen würden.

Insofern wäre eine Adaption der Theorie des "Klimawandels" sinnvoll...Man könnte behaupten dass nur CO2 aus Westeuropa das Klima wandelt. Die Qualitätsmedien würde das dann in die hiesigen Köpfe einhämmern.

Novi Prinz

20.03.2017, 14:50 Uhr

Bekennen ! Klingt so religiös ! Also eher eine Glaubensfrage ?

Account gelöscht!

20.03.2017, 17:40 Uhr

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