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01.12.2014

15:04 Uhr

Außenministertreffen am Dienstag

Nato demonstriert Stärke gegen Russland

Beratungen der Nato-Außenminister in Brüssel: Erstmals seit Jahren redet die Nato über mögliche Übergriffe auf Mitgliedstaaten im Osten. Im Streit mit Russland will das Bündnis signalisieren: Wir sind bereit!

Zeigt Zähne: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. AFP

Zeigt Zähne: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

BrüsselIm Konflikt mit Russland zeigt die Nato Zähne. Das Militärbündnis will mit Hilfe Deutschlands schon 2015 eine Eingreiftruppe aufstellen, die notfalls binnen weniger Tage nach Polen oder ins Baltikum entsandt werden könnte.

Zudem verstärkt die Nato die Unterstützung für die Ukraine und schließt auch eine Mitgliedschaft des Landes nicht aus, wie Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag in Brüssel deutlich machte. Russland reagierte mit der Ankündigung neuer Marinemanöver.

Die Nato-Außenminister treffen sich am Dienstag in Brüssel, um die Umsetzung der Beschlüsse des Gipfels in Wales im September voranzutreiben. Dort war wegen der Ukraine-Krise als Ziel ausgegeben worden, sich besser auf eine mögliche Aggression gegen ein Mitgliedsland - den sogenannten Bündnisfall - vorzubereiten.

Nato-Generalsekretär Stoltenberg: „Wir leben nicht in friedlichen Zeiten“

Nato-Generalsekretär Stoltenberg

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Die Parlamentarier aller Nato-Bündnisstaaten sind gewarnt: Generalsekretär Stoltenberg forderte die Mitgliedsländer auf, nicht weiter Verteidigungsausgaben zu reduzieren.

Stoltenberg warf Russland erneut aggressives Verhalten vor. Als jüngste Beispiele nannte der Nato-Generalsekretär die Einfahrt russischer Fahrzeugkonvois über die Grenze in die Ostukraine sowie den weiteren Zufluss schwerer Waffen in das zwischen der Ukraine und Separatisten umkämpfte Gebiet.

Auch kritisierte er die verstärkten, teils „aggressiv geführten“ russischen Militärübungen in der Nähe von Nato-Grenzen, die zu Zwischenfällen oder Unfällen führen könnten.

Die russische Kriegsmarine kündigte fast zeitgleich in Moskau an, dass sie nicht etwa zurückstecken, sondern die Präsenz in internationalen Gewässern sogar noch ausweiten will, wie die Agentur Interfax berichtete. Die Anwesenheit von Zerstörern und Raketenkreuzern werde die „internationale Sicherheit erhöhen“. Der Westen sieht das anders und hatte zuletzt eine russische Marineübung im Ärmelkanal kritisiert.

Auch russischen Forderungen nach einer Garantie, dass die derzeit blockfreie Ukraine nicht in die Nato aufgenommen wird, erteilte Stoltenberg eine Absage. Jedes Land dürfe alleine entscheiden, ob es einen Aufnahmeantrag stelle. Danach prüfe die Nato, ob die geforderten Standards erfüllt seien. Es gebe kein „Vetorecht“ eines Drittstaates.

Kommentare (6)

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Herr Vittorio Queri

01.12.2014, 15:33 Uhr

>> Erstmals seit Jahren redet die Nato über mögliche Übergriffe auf Mitgliedstaaten im Osten. Im Streit mit Russland will das Bündnis signalisieren: Wir sind bereit! >>

Bereit zu was ? Zu sterben ? Die NATO ist im Vergleich mit Russland in Europa ein Papiertiger.

>> Auch kritisierte er die verstärkten, teils „aggressiv geführten“ russischen Militärübungen in der Nähe von Nato-Grenzen >>

Unglücklicherweise hat sich Russland mit seinem Territorium zu nahe an die Grenzen zur NATO verschoben. Unfassbarer Vorgang !

>> Als jüngste Beispiele nannte der Nato-Generalsekretär die Einfahrt russischer Fahrzeugkonvois über die Grenze in die Ostukraine >>

Wie soll Russland denn die Humanitäre Hilfe nach Novorossia bringen ? Über Kiew ? Und was geht das nie NATO an ?

>> Dort war wegen der Ukraine-Krise als Ziel ausgegeben worden, sich besser auf eine mögliche Aggression gegen ein Mitgliedsland - den sogenannten Bündnisfall - vorzubereiten. >>

Gehört die Ukraine zur NATO ? Ist die Ukraine ein Bündnisfall ?

Unfassbar, diese Bande wildgewordener NATO-Kriegsfalken !

Den laden sollte man auflösen, um Friedens Willen !

Herr Karl Reinhard Koenen

01.12.2014, 15:58 Uhr

Zu 1.: Den Laden hätte man lä

Herr walter danielis

01.12.2014, 17:09 Uhr

Gabs da nicht in Nürnberg den Straftatbestand: Vorbereitung eines Angriffskrieges. Ging auch gegen Rußland. England und die USA wurden ja nicht angegriffen.

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