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22.12.2014

12:57 Uhr

Außergewöhnliche Kooperation

China beteiligt sich an UN-Militär-Mission im Südsudan

UN-Vetomacht China will mehr internationale Verantwortung übernehmen. Erstmals schickt Peking Kampftruppen auf eine UN-Mission in den Südsudan. Peking will in diesem Zuge wohl auch seine Erdöllieferungen absichern.

Soldaten der chinesischen Armee während eines Staatsbesuches: China beteiligt sich erstmals an einer UN-Mission. dpa

Soldaten der chinesischen Armee während eines Staatsbesuches: China beteiligt sich erstmals an einer UN-Mission.

PekingMit einer Spezialeinheit für den Südsudan will China erstmals bewaffnete Soldaten auf eine UN-Friedensmission schicken. Das kündigte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag an. 700 Soldaten sollten künftig im Südsudan die UN-Truppen verstärken. Nie zuvor habe China Infanterieeinheiten auf eine UN-Mission geschickt.

Bereits im Januar sollen 180 Soldaten in den Südsudan geflogen werden, berichtete Xinhua. Die restlichen Einsatzkräfte sollen im März folgen. Die Friedenshüter sollen unter anderem mit Drohnen, Schützenpanzern und panzerbrechenden Waffen ausgerüstet werden. Bislang hat China meist Ingenieure, Mediziner, Logistikfachleute sowie Wachpersonal auf UN-Missionen geschickt.

Bis 2011 war der Sudan der flächenmäßig größte Staat Afrikas. Nach einem Volksentscheid wurde der Süden am 9. Juli 2011 unabhängig. Der Südsudan ist immer noch fast doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur rund 11 Millionen Einwohner. Seit der Unabhängigkeit sind UN-Soldaten im Südsudan stationiert.

Der Südsudan ist von einem jahrelangen Bürgerkrieg gezeichnet. Trotz Ölreichtums leben die meisten Menschen in bitterer Armut. Im Dezember 2013 brachen erneut blutige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen aus. Mehr als eine Million Menschen wurden vertrieben und Tausende getötet. Krankheiten und Hunger breiten sich aus. Im Mai dieses Jahres erweiterten die UN daraufhin ihre Friedensmission von zunächst 7000 auf 12 500 Soldaten. Bis Ende Juli wuchs die Zahl der UN-Truppen auf 10 316 aus 50 Ländern an, davon 350 aus China. Damit wurde UNMISS zur drittgrößten Friedensmission der UN weltweit.

Mit dem Ausbau seiner Mission im Südsudan verdreifacht China die Zahl seiner Einheiten. Bislang sind die 725 chinesischen Kräfte in Liberia Chinas größte UN-Mission. Im kommenden Jahr soll der Südsudan zu Chinas zahlmäßig größter Friedensmission aufsteigen. Peking verfolgt im Südsudan eigene Wirtschaftsinteressen. Nach Hochrechnungen sollen 80 Prozent der Ölexporte aus dem Land nach China gehen. Wie die US-Zeitung „Wall Street Journal“ berichtete, ist der Ölexport jedoch seit Ausbruch der Kämpfe im vergangenen Jahr um rund ein Drittel eingebrochen.

Die fünf großen Gefahren für Chinas Wirtschaftswachstum

Immobilienblase

Seit Jahren schießen die Immobilienpreise in Chinas Großstädten in ungeahnte Höhen - seit Monaten mehren sich jedoch Zeichen für einen Kollaps.

Schattenbanken

Neben den trägen Staatsbanken hat sich in China ein großer Markt von nicht-registrierten Geldinstituten etabliert, die der Staat bislang nicht kontrollieren kann.

Faule Kredite

Banken haben ohne genaue Prüfung Firmen immense Kredite für unproduktive und verschwenderische Investitionen gegeben.

Überkapazitäten

Mit Subventionen der Regierung haben viele Branchen gewaltige Überkapazitäten aufgebaut, beispielsweise die Solarindustrie. Aber sie werden ihre Produkte nicht los.

Internationale Krisen

Chinas Wirtschaft hängt vom Export ab. Geraten wichtige Abnehmerländer in Krisen, hat auch China Probleme.

Die chinesischen Soldaten werden sich im Südsudan streng an das UN-Mandat halten, kündigte der Sprecher von Chinas Verteidigungsministerium, Geng Yangshen, an. „Die Einsatzkräfte werden Zivilisten, UN-Mitarbeiter und Hilfskräfte beschützen, sowie Patrouillen durchführen“, sagte Geng vor Journalisten in Peking.

Die UN-Vetomacht China beteiligt sich seit Jahren mit Personal an UN-Missionen. Kein anderes Land aus dem UN-Sicherheitsrat schickt so viele Einsatzkräfte zu UN-Missionen, wie das Außenministerium in Peking immer wieder betont. Bis zum September 2014 hat Peking laut Xinhua mehr als 27 000 Teilnehmer auf UN-Einsätze geschickt. Derzeit seien 2027 chinesische Helfer bei UN-Friedensmissionen im Einsatz.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.12.2014, 14:09 Uhr

China beteiligt sich an UN-Militär-Mission im Südsudan

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China beteiligt sich an UN-Militär-Mission im Südsudan...

und CHINA KAUFT SICH DIE GANZE WELT AUF !

Mit Finanzierungen und Geschenke an die Afrikanische Union...

( man erinnere sich an dem bau für die " AU "-GEBÄUDE ! )

Mit Taktische Einkäufe in Europa :

Portugiesische Stromerzeugung

Griechische Häfen

Beteiligungen am Portugiesischen Flughafen

Beteiligungen an Europäischen Industrie

Finanzierung der USA...wo es sogar hieß :

" Ihr seid bei uns in der Kreide . "

Und jetzt sogar Finanzierungs-Angebote an Russland .

ABER...niemanden fragt... " Was steckt dahinter ? "

ODER... " Wie und wer wird alles bezahlen ? "

UND...für jede Einheit einer Währung dass als Kredit Aufgenommen wird...SIND ZINSEN FÄLLIG !!!

DOCH...solange die Welt von CHINA Geld bekommt...

will niemanden mit solche Fragen konfrontiert werden.

Es soll aber niemanden je sagen können dass man es nicht wissen konnte wie es dann gekommen ist...

oder dass niemanden sowas voraus kommen gesehen hätte.

Denn ich habe es heute und hier festgehalten...

und angeblich vergisst das Internet nichts.








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